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Gebäude

Allgemein:

Gebäude repräsentieren die Lebenskonstruktionen des Träumenden. Dies sind Einstellungen und Glaubenshaltungen, die er aufgrund seiner Erfahrungen, Sinneswahrnehmungen und oft aufgrund seiner familiären Gewohnheiten und Bräuche ausgebildet hat. Ebenso wie man über einen Menschen viel erfahren kann, wenn man sein persönliches Umfeld kennenlernt, so spiegeln auch Gebäude in Träumen Charakter, Hoffnungen und Sorgen des Träumenden wider: Der Zweck des Gebäudes steht oft für das zentrale Thema, mit dem sich der Träumende beschäftigt. Hohe Gebäude zeigen das Streben nach Erfolg,- niedrige deuten auf Mißerfolge und Unzufriedenheit mit der eigenen Bedeutung im Leben. Die Kellerräume stehen für das Unbewußte und alle verdrängten Hoffnungen und Wünsche. Die Küche ist der Raum, in dem für unser leibliches Wohl gesorgt wird, weist auf die Beziehung zur Mutter und zu Frauen im Allgemeinen. Ihr Zustand gibt auch Hinweise auf unsere eigene Rolle als Mutter oder Vater. Wohn- und Arbeitszimmer zeigen an, wie unsere Seele mit den Anforderungen des Alltags und des Arbeitslebens zurechtkommt. Das Schlafzimmer bezieht sich natürlich auf unsere Sexualität, vor allem die eheliche. Der Dachboden ist schließlich auch im Traum die Abstellkammer für Erledigtes. Hier werden verdrängte Erinnerungen dargestellt.

Psychologisch:

Die Bedeutung eines Gebäudes für den Traum hat etwas mit seiner Bestimmung zu tun:

Burg/Festung/Zitadelle:

  • Sie symbolisieren den verteidigten Raum und können daher für das Weibliche oder die Große Mutter stehen.

Gästehaus/Hotel:

  • Beide sind ein Sinnbild der Gastfreundschaft und Kommunikation. In manchen Fällen kann es jedoch auch sein, daß sie die Unsicherheit ausdrücken, die ein Träumender in bezug auf seine Lebensbedingung verspürt.

Haus:

  • Wenn das Haus nicht leer steht, wenn sich also beispielsweise Möbel darin befinden, dann heißt dies, daß der Träumende seine positiven Eigenschaften zu erkennen vermag.
  • Fremde Menschen im Haus können ein Hinweis darauf sein, daß sich der Träumende durch einen Teil seiner Persönlichkeit bedroht fühlt.
  • Finden dort unterschiedliche Aktivitäten statt, so deutet dies darauf hin, daß ein Konflikt zwischen zwei Anteilen der Persönlichkeit herrscht, vielleicht zwischen der rationalen und der kreativen Seite des Träumenden.
  • Die Vorderansicht des Hauses stellt dar, wie sich der Träumende seinen Mitmenschen zeigt.
  • Der Eingang oder die Eingänge treffen die Aussage darüber, wie introvertiert oder extrovertiert der Träumende lebt.
  • Ein beeindruckendes, ehrfurchteinflößendes Haus zeigt, daß der Träumende sein Selbst oder seine Seele kennt.
  • Der Umzug in ein größeres Haus bedeutet, daß der Träumende sein Leben verändern, es vielleicht offener gestalten und mehr Raum schaffen muß. Außerhalb des Hauses zu sein, symbolisiert die eher öffentliche Seite des Träumenden.
  • Ein kleines Haus oder das Haus in dem der Träumende geboren wurde, stellt das Sicherheits- und Schutzbedürfnis des Träumenden dar und seinen Wunsch, Verantwortung abzugeben.
  • Wenn das Haus zu klein und einschränkend ist, fühlt sich der Träumende in der Falle seiner Verantwortung gefangen und spürt ein Fluchtbedürfnis.
  • Reparaturen am Haus zeigen, daß der Träumende an seinen Beziehungen arbeitet oder sich um seine Gesundheit kümmern sollte. Vielleicht muß der Träumende auch die Beschädigung oder Verkümmerung seines Lebens zur Kenntnis nehmen.
  • Der Bau oder Abbruch eines Hauses steht für die Fähigkeit, das Leben erfolgreich aufzubauen, aber auch für die Selbstzerstörung. Ein Traum, der Aufbau oder Zerstörung hervorhebt, gewährt dem Träumenden Zugang zu diesen Fähigkeiten.

Hof:

  • Er ist im Traum ein Ort der Sicherheit. Seine Form kann eine wichtige Rolle spielen (siehe 'Geometrische Figuren').

Iglu:

  • Wegen seiner Bauweise steht das Iglu für Vollkommenheit und repräsentiert Heiligtum. Da es innen warm ist und außen kalt, symbolisiert es den Unterschied zwischen Innen- und Außenwelt.

Kaufhaus:

  • Weil ein Kaufhaus in erster Linie auch ein Lagerplatz ist, symbolisiert es eine Fundgrube für spirituelle Energie oder spirituellen 'Schrott'.

Kirche/Tempel:

  • Ein religiöses Bauwerk deutet auf Schutz und Zuflucht hin und ist ein Ort, an dem der Mensch über seinen Glauben nachdenken kann. Auch wenn der Träumende vielleicht keiner Glaubensgemeinschaft angehört, so besitzt er doch, wie die meistens Menschen, moralische Prinzipien, nach denen er lebt (siehe auch 'Tempel' und 'Kirche' unter 'Religiöse Bilder').

Pyramide:

  • Dieses Gebäude wird im allgemeinen für ein Kraftzentrum gehalten.
Turm (Obelisk/Kirchturm/Leuchtturm):
  • Jeder Turm stellt die Persönlichkeit und die Seele eines Menschen dar. Da Türme offensichtlich mit dem Männlichen in Verbindung stehen, ist es naheliegend, sie als das Selbst in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Für die richtige Deutung ist von Interesse, wo sich beispielsweise Fenster, Türen und Treppen befinden und welche Eigenschaften sie haben. Dies führt zu tieferen Erkenntnissen über das spirituellen Selbst.

Neben der Bestimmung von Gebäuden spielen auch ihre Bestandteile eine wichtige Rolle:

Balkon/Fenstersims:
  • Der Balkon kann der Selbstdarstellung des Träumenden dienen und seine Eitelkeit ungünstig fördern.

Fahrstuhl:

  • In der Regel symbolisiert ein Fahrstuhl den Umgang des Träumenden mit Informationen.
  • Ein abwärtsfahrender Fahrstuhl beispielsweise deutet darauf hin, daß der Träumende in das Unbewußte hinuntersteigt.
  • Ein aufwärtsfahrender Fahrstuhl wiederum trägt den Träumenden hinauf zur Spiritualität. Manche Menschen glauben, daß man im Schlaf seinen Körper verläßt,- eine Vorstellung, die sich ebenfalls im Fahrstuhl als Traumsymbol niederschlagen kann.
  • Mit dem Fahrstuhl steckenbleiben versinnbildlicht, daß der Träumende in seiner spirituellen Entwicklung nicht weiterkommt.

Fenster:

  • Ein Fenster stellt das Medium dar, durch welches der Mensch seine Lebenswelt beurteilt, und ist Symbol für die Art, wie er Realität wahrnimmt.
  • Handelt ein Traum davon, daß der Träumende durch ein Fenster nach draußen schaut, dann kann dies darauf hindeuten, daß er eine extrovertiertere Sicht von sich selbst hat und sich eher mit äußeren Umständen beschäftigt.
  • Durch ein Fenster nach innen zu schauen, symbolisiert, daß der Träumende nach innen blickt und sich introvertiert gibt.
  • Das Öffnen eines Fensters bedeutet, daß der Träumende sich mit seinen Gefühlen oder mit seiner Einstellung zu den Meinungen anderer Menschen beschäftigt.
  • Ein Fenster (oder eine Glastür) zu durchbrechen, kann auf die erste sexuelle Erfahrung hindeuten.
  • Bleiverglaste Fenster sind ein Hinweis auf Religiosität, weil sie häufig in Kirchen zu finden sind (siehe auch 'Farben').

Halle/Gang/Flur:

  • Sie stehen in Beziehung zu Initiationsritualen oder aber weisen auf Körperöffnungen hin, wie beispielsweise auf Vagina oder Anus. Auf der psychologischen Ebene bedeutet dies, daß der Träumende andere Menschen in seinen persönlichen Raum eindringen läßt.

Treppe:

  • Sie deutet oft auf die Schritte hin, die der Träumende unternehmen muß, um ein Ziel zu erreichen.
  • Eine Treppe hinaufsteigen kann ein Hinweis auf die Anstrengung sein, die ihm bevorsteht, wenn er einen Zugang zu der eher mystischen, spirituellen Seite seines Wesens erlangen will. Es kann sich aber auch einfach um eine Anstrengung im alltäglichen Leben handeln.
  • Geht der Träumende eine Treppe hinunter und steigt in das Unbewußte hinab, sucht er Verbindung mit seiner verborgenen, unbewußten Seite.
  • Eine goldene Treppe stellt meist den Tod, aber nicht immer einen körperlichen dar. Sie steht für die Erkenntnis, daß der Träumende nicht mehr im Materiellen gefangen ist, sondern sich auf ein erfülltes, spirituelles Leben zubewegt.

Tür:

  • Sie verweist auf die Körperöffnungen und daher auf die Sexualität.
  • Die Eingangstür symbolisiert die Vagina und die Hintertür den Anus.
  • Das gewaltsame Aufbrechen einer Tür kann als Hinweis auf eine sexuelle Hemmung und die Weigerung, sich mit den Problemen zu beschäftigen, gesehen werden,- es kann jedoch auch auf die Vergewaltigung oder Mißbrauch schließen lassen.
  • Eine Tür öffnen und schließen steht in der Regel für den Geschlechtsakt, kann aber auch allgemein die Einstellung des Träumenden zur Sexualität widerspiegeln.
  • Die Weigerung, eine Tür zu öffnen, symbolisiert einen unschuldigen Zugang zur Sexualität.
  • Eine Tür zwischen äußeren und inneren Räumen deutet darauf hin, daß es zu einem Konflikt zwischen Bewußtem und Unbewußten kommen kann.
  • Eine verbarrikadierte Tür hebt das Bedürfnis des Träumenden nach Selbstschutz hervor.
  • Die Flucht durch eine andere Tür deutet auf den Wunsch des Träumenden hin, seine Lösung für ein bestimmtes Problem durch eine andere zu ersetzen.
  • Damit, daß eine Person an eine Tür klopft, wird die Aufmerksamkeit des Träumenden auf eine äußere Situation gelenkt.

Wand:

  • Sie repräsentiert eine Verhinderung des Fortschritts - Schwierigkeiten, welche der Träumende vielleicht hat oder auf die er stoßen wird. Häufig geben uns die Eigenschaften der Wand näheren Aufschluß darüber, was blockiert wird.
  • Eine Wand die alt aussieht, symbolisiert ein altes Problem, eine Wand aus Glas hingegen deutet auf Schwierigkeiten mit der Wahrnehmung hin.
  • Eine umschließende Wand könnte die Erinnerung des Träumenden an seine Gefühle während der Geburt symbolisieren oder aber dem Eindruck Gestalt verleihen, daß sich der Träumende durch seine eigene Lebensweise eingesperrt fühlt.
  • Ziegelwand, Schutzwall oder Trennwand symbolisieren den Unterschied zwischen der inneren und der äußeren Realität.

Zimmer:

  • Ein Zimmer beschreibt die verschiedenen Anteile der Persönlichkeit oder Erkenntnisebenen.
  • Häufiger allerdings wird es als Symbol für den Mutterschoß gesehen.
  • Die Küche steht für den versorgenden Anteil des Träumenden,
  • das Wohnzimmer für den entspannenden oder geselligen.
  • Ein kleines Zimmer mit nur einer Tür oder ein Untergeschoß mit Wasser darin ist eine sehr direkte Darstellung des Mutterschoßes und deutet vielleicht den Wunsch danach an, in die Gebärmutter zurückzukehren.
  • Eine Reihe von Zimmern verweist auf die verschiedenen Aspekte der Weiblichkeit und häufig auf die ganzheitliche Seele.
  • Zimmer in oberen Stockwerken symbolisieren normalerweise geistige oder spirituelle Eigenschaften.
  • Der Keller kann die Seiten des Träumenden darstellen, die er absichtlich unterdrückt. Er symbolisiert möglicherweise aber auch Familiensitten und Gewohnheiten, besonders wenn es sich im Traum um das Haus oder die Wohnung der Eltern handelt.
  • Von einem in ein anderes Zimmer gehen stellt eine bewußte Veränderung der eigenen Situation dar, in welcher der Träumende etwas hinter sich zurückläßt.
  • Leere Zimmer symbolisieren einen Mangel im Leben, vielleicht den Mangel an Trost und Unterstützung.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stehen Gebäude in der Regel für einen geschützten Raum, in dem der Träumende an seiner Entwicklung arbeiten kann.

Achmet:

Eine Frau stellte an den Traumseher Sirin folgende Frage: 'Mir träumte, der obere Türpfeiler meines Hauses stürze auf den unteren und von den beiden Türflügeln fiele der eine nach innen, der andere nach außen.' Sirin fragte die Frau: 'Hast du Mann und Kinder?' Sie antwortete: 'Ja, jedoch ist mein Mann mit meinem Sohn in der Fremde, meine Tochter ist bei mir.' Sirin erwiderte: 'Dein Mann? auf ihn weist der obere Türpfeiler? wird bald zu dir zurückkommen, zusammen mit deinem Sohn und dessen Braut, weil der eine Türflügel nach innen fiel,- deine Tochter aber wird heiraten und in die Fremde ziehen, weil der andere Türflügel nach außen fiel.' Und wie Sirin den Traum gedeutet hatte, so kam es auch.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • Träumt der Kaiser, er komme in ein fremdes, unbekanntes Haus, das prächtige Räume hat, wird er Freude erleben und staunen entsprechend dem wundervollen Anblick der Räume,- dünkt es einen gemeinen Mann, als habe er Häuser erlost oder geerbt, wird er Vermögen und eine bildhübsche Frau gewinnen entsprechend der Schönheit der Häuser.
  • Dünkt es den Kaiser, er komme in eine neue Stadt, die er noch niemals gesehen, und schaue ihre stattlichen Bauten, die ihm wohlgefallen, und ist die Stadt ihm untertan, wird er voller Stolz sein und sich mit der schönsten seiner Frauen in Liebe vereinen. Ist die Stadt aber nicht seiner Herrschaft oder Gewalt unterworfen, wird er an einem fremden Volk sein Gefallen finden und mit einer landesfremden Frau der Liebe pflegen, weil die Stadt ihm fremd ist.
  • Läßt der Kaiser einen neuen Palast für seine Zwecke bauen, wird er, falls der Bau vollendet wurde, einen Sohn zeugen, der ihm auf den Thron folgen wird. Sind die Fundamente zu dem Palast gelegt, weist das auf eine Schwangerschaft der Augusta. Stürzt eine Wand des Palastes ein, wird die Kaiserin sterben. Träumt ein einfacher Mann, er veräußere sein Haus und ziehe in ein anderes, schöneres, wird er in allem, was er wünscht und plant, Glück haben, wenn in ein schlechteres, Unglück.
  • Läßt der Kaiser die Säulen in den Heiligtümern höher richten, und man befolgt seine Weisung, wird er die Großen seines Reiches in ihrer Würde erhöhen,- befiehlt er, anstelle der alten Säulen neue zu errichten, wird er neue Würdenträger anstelle der alten einsetzen. Dünkt es ihn, er lasse eine Kirche höher bauen und ausschmücken, prophezeit das Erfolge, Erhöhung und Krönung seines Kaisertums. Schaut ein anderer, daß eine Kirche höher gebaut und ausgeschmückt wird, weist das, wie gesagt, auf die Person des Kaisers.
  • Stürzt die Hauptkirche des Ortes ein oder brennt sie nieder, droht dem Kaiser der Tod.
  • Erleidet eine der Nebenkirchen Schaden und hat der Kaiser oder ein anderer diesen Traum, wird der Kaiser in arge Bedrängnis kommen,- denn alle Kirchen deuten auf ihn oder denjenigen, der am Ort die höchste Gewalt inne hat,- ebenso weist die Ausschmückung oder der Einsturz einer Kirche auf den Kaiser.
  • bauen sehen: angenehme Aussichten, glückliche Zukunft,-
  • selbst eines errichten: deine Erfolgsmöglichkeiten wachsen,- Unternehmungen werden zu einem guten Abschluß führen,-
  • unvollendet im Rohzustand sehen: Mißmut und Verzweiflung,- in nächster Zeit steht viel Arbeit bevor, die viel Kraft erfordert,-
  • anstreichen: ein Fest ist in Vorbereitung,-
  • abbrennen sehen: Verluste und Mißerfolge in allen Dingen,- eine Freude wird nicht von langer Dauer sein,-
  • stürzt ein: eine große Enttäuschung wartet auf dich,-
  • verfallen: deine Hoffnungen lassen sich nicht mehr erfüllen,-
  • einreißen sehen: du wirst manches Hindernis aus dem Weg zu schaffen haben, bevor du das Ziel erreichst.
  • das Haus des Lebens muß sich jetzt selbst bauen,- je höher es ist, um so erfolgreicher ist das Leben,-
  • aufführen sehen nacheinander (wie eine Besichtigung): Arbeitsamkeit,-
  • Prachtbauten: verheißen Glück und Wohlstand,-
  • ein amtliches sehen: bringt Unannehmlichkeiten und Geldverlust,-
  • im Rohbau sehen: verkündet Mut zwecks Vollendung einer begonnenen Arbeit,-
  • daran bauen sehen: man wird zu hohen Ansehen kommen,-
  • unvollendet sehen (wo nicht gearbeitet wurde seit langem): aufregende Tage,-
  • einen Neubau fertig sehen: Aussicht auf eine neue Verdienstquelle,-
  • in ein neues einziehen: du wirst in günstige Verhältnisse kommen,-
  • fertige Gebäude, schön und groß: zeigen große Unternehmungen an, bei denen man Erfolge erzielen wird,-
  • riesige und herrliche Gebäude mit grünen Rasen davor sehen: sagt ein langes Leben im Überfluß und Reisen in entfernte Länder voraus,-
  • ein sehr hohes (Wolkenkratzer) sehen: man wird viel Geld besitzen,- verheißt außerordentlich großen beruflichen Erfolg,-
  • kleine sehen: die Erfolge werden entsprechend der Größe der gesichteten Gebäude bescheiden sein,-
  • kleine neue Häuser sehen: deuten auf ein glückliches Zuhause und einträgliche Unternehmen hin,-
  • sich selbst ein Gebäude errichten: weist auf eine Veränderung hin, vielleicht Umzug,-
  • alte: dir wird noch vieles offenbart werden,-
  • alte, verkommene Häuser: es werden schlechte Gesundheit und Niedergang in Liebe und Geschäft folgen,-
  • einreißen sehen (durch Arbeit): du wirst viele Hindernisse beseitigen,-
  • einstürzen sehen (von allein): Hindernisse treten ein,- unerfüllte Hoffnungen,- ein Plan wird vereitelt werden,-
  • brennendes: getrübte Freude.

(ind. ) :

  • Träumt einer, er betrete ein unbekanntes Haus, das verschiedene Räume hat, dessen Ort, Erdreich und Bewohner ihm unbekannt oder bekannt, letztere aber schon verstorben sind, so wisse er, daß dieses Haus die andere Welt ist und bedeutet, daß er bald sterben wird,- betritt, beschaut und verläßt er das Haus am selben Tag, wird er sein Herz zur Umkehr wenden, sich um die himmlischen Wohnungen sorgen und Heil und Rettung finden,- sind ihm aber Haus, Räume, Ort und Erdreich bekannt, verheißt es irdische Freude und Überfluß an materiellen Gütern entsprechend dem Zustand und der Ausstattung der Räume.
  • Ist das Haus aus Lehm, Luftziegeln und Holz gebaut, wird der Träumende Reichtum und Freude auf lautere Weise erlangen,- ist es aus Glanz oder schlichtem Stein, wird er lange leben und sein Hab und Gut unangreifbar sein,- sind Ziegelsteine und Zement das Baumaterial, werden dem Träumer ebenso Freude und Reichtum winken, jedoch um den Preis von Mühe und Arbeit, weil Ziegel im Feuer gebrannt werden.
  • Zieht einer aus seiner Wohnung in eine andere, und ist die neue schöner, werden sein Ansehen und seine Freude größer als zuvor sein,- ist er in Elend oder Krankheit, wird er neuen Lebensmut fassen und gesund werden,- kommt er aber in eine Wohnung, die häßlich und kleiner ist, wird er aus Freude in Trübsal, Armut und Bedrängnis geraten.
  • Zieht einer um, weiß aber nicht, wohin, bedeutet es seinen Tod und den Übergang in die andere Welt.
  • Träumt der Kaiser, daß seine Gemächer weiter, größer, heller und lichter geworden sind, wird er Freude erleben und mehr Land in Besitz nehmen, ein gemeiner Mann wird in seinem Gewerbe mehr Geld verdienen.
  • Träumt einem, in seinem Haus sei eine Wand, eine Terrasse oder ein Bogen eingestürzt, Balken gebrochen oder die Tür habe ihre Nägel verloren oder sei verbrannt, prophezeit all das den Tod des Hausherrn oder seiner nächsten Verwandten,- dabei weist das Bersten der Balken auf die Mannspersonen, das der Türen und Wände auf die Frauen.
  • neues: du wirst durch deine Klugheit die Falschheit deiner Geschäftsfreunde durchschauen.
  • baufälliges: meide unüberlegte Handlungen.
(Siehe auch 'Haus' und unter einzelnen Bezeichnungen)

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