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Geld

Assoziation: - Sicherheit,- Reichtümer. Fragestellung: - Was ist mir etwas wert?

Allgemein:

Im Traum stellt Geld nicht unbedingt eine harte Währung dar, sondern symbolisiert eher die Art, wie sich der Träumende selbst bewertet. Wenn dieses Symbol im Traum erscheint, kann es darauf verweisen, daß der Träumende seinen Wert sorgfältiger beurteilen muß. Dem Träumenden wird außerdem bewußt, welchen Preis er für sein Verhalten und seine Wünsche zu 'zahlen' hat. Geld wird auch als Symbol sexueller Potenz, sowie Macht und Einfluß interpretiert. Die genaue Bedeutung ergibt sich zum Beispiel aus folgenden Begleitumständen im Traum:
  • Geld besitzen kann vor leichtsinnigen Ausgaben warnen, aber auch ankündigen, daß man Ansehen und Einfluß einbüßen wird,- manchmal kommt auch Stolz darin zum Vorschein.
  • Geld ausgeben verheißt Erfolge und finanzielle Gewinne.
  • Geld finden zeigt, daß man einen Verlust oder anderen Schaden noch verhindern kann.
  • Geld verlieren bedeutet oft einen Mißerfolg, der aber nicht so schwerwiegend ist.
  • Geld gewinnen warnt ebenfalls vor Mißerfolgen und Verlusten.
  • Geld wechseln kündigt oft eine unsichere Zukunft an.
  • Geld zählen kann einen Gewinn verkünden, den man für gute Arbeit erhalten wird.

Psychologisch:

Reichtum oder Armut. Wichtig sind die Herkunft des Geldes, der Ort, wo man es erhält, findet oder verliert, seine Farben und seine Zahlen (siehe dort). Unter bestimmten Bedingungen kann ein Traum, in dem es um Geld geht, mit der Machteinschätzung und der Sexualität des Träumenden in Verbindung stehen. Einige Psychoanalytiker glauben, daß das Geld, besonders Goldmünzen, bei Männern ein Zeichen ihrer Leistungsfähigkeit in der Liebe und im Leben seien, während Silbermünzen die Hinwendung zum Weiblichen umschreiben,- bei Frauen handle es sich beim Geld fast immer um erotische Spekulationen. Wer Geld hat, hat Macht,- mächtige Männer sind nun einmal das Ideal der Frauen. Die Frau sehnt sich nach einem Mann, der ihr aufgrund seiner Kraft und Macht Geborgenheit und Befriedigung vermitteln kann. Geld kann die persönlichen Ressourcen in materieller oder spiritueller Hinsicht repräsentieren, aber auch das Erfolgspotential des Träumenden. Papiergeld oder Münzen versinnbildlichen mehr oder weniger seelische, psychische Energie, wobei es sich um seelische Werte, um Potenz oder Impotenz, Gewinn oder Verlust handelt.
  • Es ist ein positives Zeichen, wenn der Träumende unerwartet Geld findet, dessen innerer Akku soll aufgeladen werden, jedoch muß der Traumzusammenhang berücksichtigt werden, denn dieser verweist auf den entsprechenden seelischen Wert.
  • Verliert der Träumende dagegen Geld, ist dies ein Bild dafür, daß ihm tatsächlich bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten abhanden kommen oder einige seiner emotionalen Antriebskräfte, die er nicht nutzt.
  • Das Mondlicht wird oft als silbern bezeichnet, deshalb symbolisieren Silbermünzen im Traum wie der Mond selbst, einen weiblichen Aspekt.

Spirituell:

Auf dieser Ebene steht Geld im Traum für den Austausch spirituellen Wissens oder aber, in Form von Kapital, für das Ergebnis vergangener Unternehmungen.

Artemidoros:

Es behaupten einige, daß Geld und Münzen insgesamt Unglück bedeuten,- nach meiner Beobachtung verursachen kleine, kupferne Münzen Mißstimmungen und kränkende Worte, Silbermünzen dagegen bezeichnen Absprachen bei Verträgen über wichtige Angelegenheiten, Goldmünzen über noch wichtigere. Immer ist es besser, wenig Gut und Geld als zu viel zu besitzen, denn großer Reichtum bedeutet Sorgen und Kummer, weil er ebenso wie ein Schatz schwer zu verwalten ist. Träumt jemand, der jetzt mittellos oder arm ist, er verfüge wieder über Geld und Gut, das er ehemals besessen, oder über Leute, die er in Tagen des Wohlstandes hatte, so winkt ihm Glück,- es bedeutet ihm die Wiederkehr der einstigen glänzenden Verhältnisse. Träumt jemand, der jetzt reich ist, er verfüge wieder über das Geld und Gut, das er ehemals besessen, oder über die Leute, die er in Tagen der Mittellosigkeit oder Armut hatte, so zeigt ihm das viele Widerwertigkeiten und Armut an. Der Kaiser, ein Tempel, ein Soldat, ein kaiserliches Schreiben, ein Silberstück und ähnliches mehr sind Zeichen, die wechselweise füreinander stehen. Stratonikos träumte, er trete den Kaiser mit Füßen. Beim Verlassen des Hauses fand er ein Goldstück, auf das er zufällig getreten war,- es machte keinen Unterschied, ob er den Kaiser oder dessen Bild mit Füßen bearbeitete oder trat. Unser Landsmann Kratinos nahm im Traum Geld in Empfang,- er wurde Verwalter der Einkünfte des kaiserlichen Tempels. Zoilos träumte, Oberaufseher öffentlicher Arbeiten zu sein,- er wurde Schatzmeister des kaiserlichen Fiskus. Es träumte jemand, er habe kein Geld und sei darüber niedergeschlagen. Er erlitt einen Schlaganfall und starb. Der Ausgang war zu erwarten, denn er hatte keine Mittel zum Leben mehr.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: in Versuchung geraten,- auch: du kommst in große Not,-
  • sehr viel sehen: man sehnt sich nach Verbesserung der Verhältnisse,-
  • einnehmen: durch äußere Umstände seine Ruhe verlieren,-
  • finden: Schaden erleiden,-
  • auf der Straße finden: die Schulden drücken einem sehr,-
  • verlieren: Ärger und Widerwärtigkeiten erleben,-
  • ausgeben: du wirst Verluste erleiden,-
  • verspielen oder nicht gewinnen: vergebliche Liebe,-
  • im Spiel gewinnen: Glück in der Liebe haben,-
  • zählen: du wirst reich werden,-
  • falsches erhalten: Treulosigkeit erfahren,-
  • wechseln: du wirst deine Stellung ändern.

(europ.) :

  • beim Mann Symbol für Leistungsfähigkeit in der Liebe und im Leben, bei der Frau fast immer Symbol für erotische Spekulation,-
  • sehen: bedeutet zu bestehende Versuchungen, die man überwinden muß,- plötzliche Ausgaben,-
  • viel Geld sehen: Sehnsucht nach Verbesserung der Lebensverhältnisse,-
  • auf eine Geldmenge schauen: Glück und Reichtum sind in Reichweite,-
  • ausländisches sehen: man wird ein sehr riskantes Unternehmen beginnen,-
  • aus hellglänzendem Gold bringt es Wohlstand,-
  • aus Silber: verheißt es gute Geschäfte,-
  • aus Kupfer: so bringt es Sorgen,-
  • Papiergeld: bedeutet Haß und Rache,-
  • besitzen: läßt auf Hochmut schließen,-
  • auf der Straße finden: zu viele Schulden belasten das ruhige Gewissen,-
  • finden: kennzeichnet eine große Verlegenheit,- auch: man wird vor einem empfindlichen Schaden bewahrt werden,- auch: verheißt kleine Sorgen, doch großes Glück,- Veränderungen werden folgen,- auch: plötzlicher Erfolg, der sich aber als Enttäuschung erweist,-
  • findet man ein Bündel Geld und eine junge Frau gibt vor, es sei ihres: man wird in einer Angelegenheit Verluste erleiden, da eine Freundin sich einmischt,- man wird erkennen, daß man sein Geld unüberlegt ausgegeben und über seine Verhältnisse lebt,- dieser Traum warnt zur Vorsicht, damit man nicht sein gesamtes Geld vor dem Zahltag ausgibt,-
  • verdienen: bringt Glück in der Liebe,-
  • einnehmen: warnt vor Freigebigkeit,-
  • erhalten: Erfolg ist angesagt, aber durch harte Arbeit,-
  • einen Geldbriefträger sehen: man sollte sich nicht dauernd auf andere verlassen und darauf warten, daß andere einem helfen,-
  • borgen: ein sehr schlechtes Zeichen,-
  • ausgeben: bringt unerwarteten Dank,-
  • verschenken: es wird sich auf leichte Weise Wohlstand bei einem einstellen,-
  • verlieren: bedeutet Tränen,- kündet Mißgeschick an, das aber schnell vorübergehen wird,- auch: unglückliche Stunden verleben,- die Angelegenheiten sehen finster aus,- eine Warnung, jetzt keine Geschäftsabschlüsse zu tätigen,-
  • einem Bettler geben: verspricht großen Gewinn,-
  • gewinnen: bedeutet nichts Gutes,-
  • wechseln lassen: Unbeständigkeit im Handel,- auch: Schwierigkeiten aufgrund eigener Fehler,-
  • auszahlen: man wird einen Lohn einheimsen,- auch: bedeutet Unglück,- erhält man Gold, erwartet einem Reichtum und ungetrübtes Vergnügen,-
  • zählen: man wird guten Verdienst haben,-
  • zählen und ein Defizit feststellen: anstehende Zahlungen werden einem Sorgen bereiten,-
  • selbst Geld stehlen: man ist in Gefahr und sollte mit mehr Bedacht handeln,-
  • sparen: der Wohlstand wird sich vergrößern, aber nur durch harte Arbeit,-
  • verschlucken: man wird wahrscheinlich geldgierig,-
  • Falschgeld sehen: mit einer unwürdigen und ruppigen Person Streit haben,- diese Träume verheißen immer Schlechtes, gleich ob man Falschgeld erhält oder in Umlauf bringt,- auch: von jemanden um Hilfe ersucht werden, der sich dann als guter Freund erweisen wird,-
  • Träumt eine Frau des öfteren von Geld, so sehnt Sie sich nach einem Mann, der ihr durch seine Macht und Kraft Geborgenheit und Glück vermitteln kann. Das Geld hat auch erotische Bedeutung und stellt den 'Vorrat an weiblicher erotischer Anziehungskraft' dar.

(ind. ) :

  • ausgeben: du wirst gute Einnahmen haben,-
  • falsches: du wirst um eine Erbschaft betrogen,-
  • finden: du hast Glück auf Reisen,- Glück im Spiel,-
  • geschenkt bekommen: hüte dich vor großen Ausgaben,-
  • zählen: du mußt einer zudringlichen Person den Laufpaß geben,-
  • sehr viel Geld sehen: unerwarteter Reichtum,-
  • zählen: du wirst sehr viel verdienen,-
  • verlieren: eine Arbeit mißlingt dir,-
  • ausleihen: Sorgen, Verlegenheit.
(Siehe auch 'Bank', 'Devisen', 'Geiz', 'Mond', 'Sparkasse')

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