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Getreide

Allgemein:

Getreide hat ähnlich wie Frucht mit Wohlstand, materieller Sicherheit und Lohn für die Arbeit zu tun. Ein Traum, in dem Getreide, also beispielsweise Weizen, Hafer, Roggen, Dinkel oder Gerste, eine Rolle spielt, kann auf eine Ernte verweisen. Der Träumende hat sich in der Vergangenheit Möglichkeiten geschaffen, die nun Früchte tragen. Vorausgesetzt, er sucht nach dem Ergebnis dieser Möglichkeiten, dann wird es ihm möglich sein, seine Erfolge voranzutreiben und noch mehr Überfluß zu schaffen. Darüber hinaus symbolisiert Getreide meist Fruchtbarkeit und kann neues Leben darstellen - sei es eine Schwangerschaft oder neue Entwicklungen in anderer Hinsicht. Folgende Begleitumstände sind dabei zu beachten:
  • Getreide sehen kann auf zukünftigen Wohlstand und Sicherheit durch harte Arbeit hinweisen, sowie auf das gelingen all seiner Vorhaben.
  • Getreide,- die Frucht, die der Acker trägt, wird eingefahren, um unser Ich zu stärken.
  • Das Getreide weist darauf hin, daß vor dem Vergnügen harte Arbeit steht, wenn wir es zu etwas bringen wollen. Ein wogendes Getreidefeld mit schwerer Frucht verdeutlicht das ebenso.
  • Wenn aber Gewitter und Sturm die Ernte vernichten, sollten wir der verlorenen Zeit nicht nachtrauern, sondern unsere Anstrengungen im Wachleben auf ein anderes Gebiet verlagern.
  • Üppige Getreidefelder zeigen, daß der Träumende seelische ausgeglichen ist und in Zufriedenheit lebt.
  • Vertrocknetes oder verwüstetes Getreide dagegen verweist auf ein erschüttertes Selbstvertrauen.
  • Getreide mähen, einbringen oder dreschen kündigt oft an, daß die materiellen Sorgen bald zu Ende sind und durch Fleiß seine Einnahmen erheblich gesteigert werden können.
  • Getreide kaufen zeigt dagegen an, daß die eigene Arbeit nicht ausreicht, um Sorgen und Not abzuwenden.

Psychologisch:

Alle Getreidearten gelten als Symbol für geistige und körperliche Vorgänge, Bedürfnisse usw. - es geht um die Saat (Idee und Einsatz), um das Wachstum (Anstrengung und Entwicklung) und letztlich um das Erlebnis (Ernte und Wert). Nach solchen Träumen stellt sich die Frage, in welchem Lebensbereich etwas begonnen bzw. investiert werden soll - und was man ganz persönlich dann als 'reiche Ernte' empfinden würde. Sieht der Träumende in seinem Traum ein reifes Getreidefeld, dann bedeutet dies vielleicht, daß er sich auf dem Gipfel des Erfolgs befindet, daß er in seinem Leben bisher genug Mühe investiert und daher optimales Wachstum erreicht hat. In der traditionellen Deutung galt Getreide als Symbol für Erfolg (die sprichwörtliche 'reiche Ernte') nach harter Anstrengung.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene kann Getreide den Keim des Lebens und das Bedürfnis des Träumenden, die verborgene Wahrheit zu entdecken, symbolisieren. Es ist darüber hinaus ein Symbol der großen Mutter.

Artemidoros:

Das Bestellen des Ackers ist für Heiratslustige und für Kinderlose von guter Vorbedeutung,- das Ackerland bedeutet ja nichts anderes als die Frau, die Samen und die Pflanzen die Kinder und zwar Weizen die Söhne und Gerste die Töchter, Hülsenfrüchte aber Fehlgeburten,- allen übrigen Menschen zeigt es Anstrengung und Drangsal an. Korngarben, Ährenbündel und Garbenhaufen zeigen Verzögerungen in den Geschäften und Mühsal an,- denn sie sind noch nicht für die Nahrung verarbeitet.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: Aussicht auf gute Einnahmen,-
  • auf dem Felde sehen: reicher Segen kommt ins Haus,-
  • Getreidefelder: verheißt Glück und Fruchtbarkeit,- (3,- 4)
  • mähen: eine gute Anstellung erhalten,- auch: die Geschäfte gehen gut,-
  • ernten (Heimfahren): Glück in der Lotterie haben,-
  • aufschütten: deine Arbeit bringt Erfolg und Reichtum,-
  • vernichten: schweres Unglück stellt sich ein.

(europ.) :

  • verkündet Vorteil und Gewinn, bei einiger Sparsamkeit und harter Arbeit,-
  • sehen: bedeutet Überfluß, wenn große Menge, Armut und Mangel bei kleiner Menge,-
  • Getreidefelder: verheißen Ehre und eine sichere Stellung,-
  • mähen oder einbringen: die Sorgen nehmen ein Ende,-
  • kaufen: Sorgen ziehen auf, den die eigenen 'Vorräte' gehen zur Neige,-
  • viel besitzen: der eigene Wohlstand wird noch weiter wachsen,-
  • wenig besitzen: es drohen materielle und auch gefühlsmäßige Verluste in der nächsten Zeit,-
  • Getreidekorn sehen: äußerst positiv,- deuten Reichtum und Glück an,-
  • Einer jungen Frau verkündet der Traum vom Getreidekorn Vermögen. Sie wird reiche Männer treffen, die sie anbeten.

(ind. ) :

  • mähen: deine lange Not hat endlich ein Ende,-
  • in Ähren sehen: Glück, Gewinn,-
  • in großer Menge: Reichtum, Überfluß,-
  • in kleinen Mengen: Armut.
(Siehe auch 'Acker', 'Ernte', 'Felder', 'Frucht', 'Gerste', 'Weizen')

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