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Gold

Assoziation: - unvergänglicher Wert,- Pracht. Fragestellung: - Welche Schätze bewahre ich? Welcher Teil von mir ist besonders wertvoll? Medizinrad: Gold (Farbe) Schlüsselworte: Wert,- Verbindung,- Lebenskraft,- Sonne,- Osten,- Wabun, östlicher Hüter des Geistes. Beschreibung: Gold ist im Medizinrad die Farbe, die mit dem Osten und mit Wabun, dem östlichen Hüter des Geistes, in Verbindung gebracht wird. Während Gold heute häufig mit Gier assoziiert wird, so wurde es jahrhundertelang wegen seiner Schönheit hoch bewertet. Golden sind die Sonnenauf- und -untergänge, und folglich ist Gold die Farbe des Neuanfangs. Goldene Strahlen, die vom Himmel herniedergehen, legen den Gedanken an Erleuchtung oder Aufklärung nahe. Allgemeine Bedeutung: Wert,- Einsicht,- Verbindung mit der Lebenskraft,- Aufklärung.

Allgemein:

Gold verweist im Traum auf die besten und wertvollsten Aspekte der Persönlichkeit. Findet der Träumende in seinem Traum Gold, so bedeutet dies, daß er diese Merkmale an sich selbst entdecken kann. Gold kann wie Geld für Potenz, Ansehen, Einfluß und Macht stehen, deutet aber an, daß das alles Bestand haben wird. Auch wertvolle seelisch-geistige Eigenschaften erscheinen oft in verschiedenen Formen als Gold. Weitere Bedeutungen kann man zum Beispiel aus folgenden Begleitumständen ableiten:
  • Gold sehen oder besitzen deutet auf sicheren Wohlstand und großes Ansehen hin.
  • Viel Gold zu besitzen steht für den Ausdruck unbewußten Strebens, unter allen Umständen vorwärtszukommen. Allerdings sollte man nicht so viele Luftschlösser bauen, die sich doch nicht verwirklichen lassen.
  • Gold finden gilt als allgemeines Glückssymbol, insbesondere für die wichtigen zwischenmenschlichen Beziehungen.
  • Gold vergraben, zeigt, daß man versucht, etwas zu verbergen.
  • Gold ausgeben kann finanzielle Sorgen, aber auch Glück in der Partnerbeziehung ankündigen.
  • Gold verlieren warnt nach alten Traumbüchern vor dem Verlust eines treuen Menschen.
  • Gold waschen verheißt Erfolge, für die man aber hart arbeiten muß.
  • Goldschmuck tragen, warnt manchmal vor einer zu leichtfertigen, auf äußeren Glanz bedachten Lebenseinstellung,-
  • Goldenes Kalb deutet auf eine zu materialistische Einstellung hin.

Psychologisch:

Im Traum hat das Gold immer eine positive Bedeutung, es steht für Kostbarkeit, Ganzheit und Vollständigkeit. Gold kann im Traum auch die heilige Seite des Menschen darstellen. Der Träumende erkennt an sich Unbestechlichkeit, Weisheit, Geduld und Fürsorge. Im Traum steht Gold selten für materiellen Wohlstand. Viel öfter symbolisiert es den spirituellen oder emotionalen Reichtum, den ein Mensch besitzt. Die Kultur des Menschen entwickelt sich gewissermaßen mit den ersten Goldfunden. Es galt früher als heilig, da man darin eine Götterbotschaft sah,- dies erklärt auch, weshalb der Besitz von Gold Jahrhunderte lang nur Priestern und Königen erlaubt war. Da Gold allen Witterungseinflüssen widersteht, war es unseren Vorfahren das Sinnbild für höchste Werte und Unsterblichkeit. Das archetypische männliche Symbol, der Sonne vergleichbar, setzt neue geistige und seelische Energien frei.
  • Bekommt der Träumende Gold geschenkt oder findet er es im Traum, heißt das, daß er neue Erkenntnisse und Erfahrungen gewinnen wird, oder deutet auf Bewußtseinserweiterung hin.
  • Verschenkt der Träumer Gold, muß es sich im Wachleben zurückhalten.

Spirituell:

Auf dieser Ebene steht Gold im Traum für Spiritualität auf einer hohen Ebene.

Artemidoros:

Träumt jemand, sei es Mann oder Frau, aus Gold zu sein, so wird er, falls er ein Sklave ist, verkauft werden, so daß er mit Silber oder Gold aufgewogen wird, ein Armer wird zu Reichtum kommen, so daß Gold und Silber ihn umgeben, ein Reicher aber wird Anschlägen ausgesetzt sein, weil alles Gold und Silber zahlreiche Spitzbuben anlockt. Jedem Kranken aber prophezeit das Traumgesicht mit Sicherheit den Tod. Weniges wird durch weniges geweissagt: Es träumte z.B. einer, er habe Augen aus Gold. Der Mann erblindete, weil Gold den Augen unverträglich ist. Einem träumte, der bekomme von Helios zwei Brote,- ebenso viele Tage blieb er noch am Leben,- denn für eine solche Frist reichte ihm der von dem Gott gewährte Lebensunterhalt. Dasselbe Schicksal erleidet man, wenn man träumt, aus Gold zu sein, oder einen Schatz zu finden. Ein Mann, der zwei unverheiratete Töchter hatte, träumte, die eine hätte auf dem Kopf eine goldene Aphrodite aufgebunden, der anderen wäre ebendort ein Rebstock hervorgesprossen. Von diesen heiratete die erstere, während die letztere starb,- denn Aphrodite war das Symbol der Ehe und der Kinderzeugung nach dem Worte Homers: 'Du aber gehe nur nach liebreizenden Werken der Ehe' (Ilias 5,429). Das Gebinde aber bezeichnete das Unauflösliche der Ehe,- der Weinstock dagegen versinnbildlichte, weil er aus der Erde hervorsprießt, den Tod, der die andere dahinraffen sollte - in Erde lösen sich auch die Körper auf -, und weil der Weinstock zur Zeit seiner vollsten Reife der Frucht beraubt wird. Es träumte jemand, er trage auf den Schultern eine Menge glänzenden Goldes. Er erblindete infolge des strahlenden Glanzes des Goldes,- wie zu erwarten war, blendete es die Sehkraft des Tragenden.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen oder besitzen: gewünschten Erfolg erzielen,-
  • finden: du wirst eine Erbschaft erhalten,- unerwarteter Geldeingang,-
  • an sich tragen: flatterhaften Sinn behaupten,- auch: du wirst ausgezeichnet und geehrt werden,-
  • falsches (ungemünztes) haben: Wohlstand und Glück,-
  • falsches (gemünztes) haben: Mißtrauen hegen,-
  • verlieren: Verlust des Vermögens erleiden,- auch: du wirst das wirkliche Glück finden,-
  • stehlen: Schande erleben,- man wird kein Glück im Spiel haben,-
  • verschenken: eine Einladung erhalten,-
  • suchen: du hast Pech in der Liebe,-
  • ausgeben oder zahlen: Streit mit Bekannten,-
  • verteilen: eine Warnung, in Zukunft etwas verschwiegener zu sein,-
  • waschen: kleine Erfolge bringen Reichtum,-
  • danach graben: du wirst dein Glück schwerlich finden,-
  • vergraben: man versucht sein wahres Gesicht zu verbergen,-
  • schmieden: lasse dich nicht zu unrechten Dingen verleiten,- auch: du gründest einen Hausstand,-
  • in Barren sehen: Verdrießlichkeiten erleben.

(pers. ) :

  • Gold steht für künftige Zeiten des Wohlstands und des Wohlergehens. Sie werden aber nicht lange anhalten, und bald folgen Zeiten des Verzichts.
»Gold« will vermitteln, daß wir uns nicht zu sehr auf den Glanz mancher Äußerlichkeiten verlassen sollten - wahres Glück finden wir letztlich nur in nichtmateriellen Werten.

(europ.) :

  • fast immer im gleichen Sinne wie Geld, wobei es noch mehr mit dem Synonym der Flüchtigkeit behaftet ist,-
  • sehen: ist ein gutes Zeichen und verspricht, daß unsere Unternehmungen glücken werden,-
  • sehr viel sehen: Traum des Gegenteils,- schlechte Erfahrungen und Enttäuschungen erleben,-
  • besitzen: man baut zu viele Luftschlösser und versucht mit Gewalt beruflich und finanziell vorankommen,-
  • Goldklumpen: ausgezeichnetes Omen für Reichtum und Ehren,-
  • finden: Glück durch Erbschaft,- man wird einen Menschen finden, der einen aufrichtig liebt,- auch: eigene außergewöhnliche Fähigkeiten werden einem Reichtum einbringen,-
  • eine Goldader finden: es wird einem eine beunruhigende Auszeichnung zuteil,-
  • die Arbeit in einer Goldmine in Betracht ziehen: man will sich unrechtmäßig die Rechte anderer aneignen und sollte sich vor privaten Skandalen hüten,-
  • Blattgold: es steht eine Zukunft bevor, die dem Selbstgefühl schmeicheln wird,-
  • graben: dein Glück wirst du nicht dort finden, wo du es erhoffst,-
  • putzen oder waschen: man wird sich emporarbeiten,-
  • schmieden: Wohlstand,-
  • an sich tragen: sei vorsichtig,- bedeutet eine oberflächliche Lebensführung,-
  • für ein Frau die ein goldenes Kleid trägt: sie wird ein schönes, aber nicht ernst gemeintes Versprechen erhalten,-
  • goldene oder goldgeschmückte Kleidung tragen: gutes Omen,-
  • geschenkt erhalten: Schande und Armut,-
  • verschenken: du wirst zu einer Hochzeit geladen,-
  • an andere verteilen: man sollte in nächster Zeit etwas verschwiegener sein,-
  • damit zahlen: Entzweiung mit Freunden,-
  • ausgeben: man bestiehlt oder betrügt dich,- bedeutet einen Verlust,-
  • verlieren: man wird die größte Chance des Lebens durch Nachlässigkeit verpassen,-
  • stehlen: du wirst schlechte Nachricht erhalten,- kein Glück im Spiel,-
  • um ein goldenes Kalb tanzen: man hat eine viel zu oberflächliche und materialistische Weltanschauung,-
  • Erhält eine Frau ein Geschenk aus Gold, entweder Münzen oder Schmuck, wird sie einen reichen, jedoch Gewinnsüchtigen Mann heiraten.

(ind. ) :

  • tragen: Gefahr, listige Nachstellung,-
  • ausgeben: gute Tage für dich und deine Freunde,-
  • finden: glückliche Tage,-
  • geschenkt bekommen: du wirst in Armut und Schande geraten,-
  • stehlen: du wirst eine gute Nachricht erhalten,-
  • verlieren: du wirst die Achtung oder deine Geliebte verlieren,-
  • verschenken: man will dich zu Rate ziehen.
(Siehe auch 'Diamant', 'Farben', 'Geld', 'Gelb', 'Juwelen', 'Schmuck', 'Sonne')

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