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Gouvernante

Psychologisch:

Die nicht besonders zeitgemäße Verkörperung strengster und sehr konservativer Erziehungsmethoden gilt als Traumsymbol für ein entsprechendes Weltbild, demnach jeder Autorität blind zu gehorchen war. Es geht um die kritiklose Anpassung an traditionelle Werte und das Verleugnen eigener Wünsche und Empfindungen zugunsten eines 'makellosen Rufes in der Gesellschaft'. Wer heute noch von Gouvernantenträumen geplagt wird, sollte seine Autoritätshörigkeit einmal in Frage stellen und 'endlich aufwachen', um seine eigentliche Anlagen und Bedürfnisse zu entwickeln.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • Du wirst mit unangenehmen Leuten zu tun haben.

(ind. ) :

  • (mit ihr zu tun haben, von ihr belehrt werden): durch reiches Wissen hast du auf allen Wegen Glück.
Grab

Allgemein:

Der Traum von einem Grab ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende Rücksicht auf die Gefühle nehmen muß, die er mit dem Tod oder seiner Vorstellung vom Tod verbindet. Grab versinnbildlicht jene unbewußten Inhalte, die man unbewältigt verdrängt hat und die deshalb Unsicherheit und Angst erzeugen. Das fordert dazu auf, diese Konflikte zu verarbeiten. Zum Teil kommt auch Angst vor dem eigenen Tod oder dem eines anderen Menschen darin zum Ausdruck.

Psychologisch:

Nimmt der Träumende in der Traumhandlung an einer Beerdigung teil oder steht vor einem geschlossenen Grab, haben diese Bilder meist den Sinn von Begräbnis. Das Grab als Traumsymbol steht für Lebensangst und Resignation, für den Träumenden ist es der letzte Zufluchtsort, dort sucht er und findet endlich Frieden. Es kann sein, daß das Grab als Zeichen für fehlenden Lebenswillen gedeutet werden muß. Der Traum zeigt möglicherweise, daß der Träumende einen Persönlichkeitsanteil getötet und vor der äußeren Welt verborgen hat. Wer vom eigenen Grab oder dem anderer träumt, der ist um eine Hoffnung ärmer. Er begräbt gewissermaßen eine Idee, einen Plan, von dessen Durchführung er sich viel versprach. Aber im Traumgrab kann auch ein Problem begraben werden, das man lange genug mit sich herumgetragen hat. Ebenso umschreibt die Grabstätte die Ratlosigkeit, die sich im bewußten Leben breitzumachen droht. Bei älteren Leuten sind Träume vom Grab oft ein Zeichen dafür, daß sie mehr in der Vergangenheit leben. Mit diesem Bild möchte das Unbewußte vielleicht daran erinnern, daß auch der ältere Mensch noch eine Zukunft vor sich hat, für die es sich zu leben lohnt.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene deutet der Traum an, daß der Mensch vielleicht weniger den physischen Tod fürchtet als vielmehr seine Folgen.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: Zerwürfnisse in der Familie,-
  • das eines Bekannten oder Freundes sehen: man sollte persönliche Dinge lieber für sich behalten,-
  • hineinsteigen: Falschheit und Unglück erleben,-
  • offenes sehen: unheimliche Erlebnisse oder Todesfall,-
  • an einem offenem stehen: man hat etwas hineinzulegen, wovon man sich befreien möchte,-
  • graben: du mußt dein Unglück nicht selbst herbeiführen,- auch: man wird ein altes Freundschaftsverhältnis zerstören,-
  • besuchen: du vergißt Freunde, die es gut mit dir meinten,-
  • machen: du sollst eine schlechte Eigenschaft ablegen,-
  • sich selbst in einem liegen sehen: man wird in nächster Zeit keine Not leiden,-
  • selbst begraben werden: du stehst vor einer positiven Wandlung,- du legst Fehler ab und wirst für neue und erfolgreiche Aufgaben frei.

(pers. ) :

  • Ein gutes Omen: Es prophezeit eine Heirat und/oder eine Geburt, beides wird für den Träumenden günstige Folgen haben. Er sollte es als Gelegenheit nutzen, über die Gesetze der Natur und seinen Platz in der Welt nachzudenken.

(europ.) :

  • Symbol für Lebenskonflikte, die noch nicht gelöst sind,- Tasten nach Auswegen,- Unsicherheit, Ratlosigkeit,- auch: Unglück,- ungünstige Geschäftsabschlüsse folgen,- auch Krankheit droht,- auch: deutet auf einen Wechsel im Leben hin, je nach den näheren Umständen des Traumes,-
  • sehen: fordert zur Verschwiegenheit auf,-
  • sich eins bestellen: in Kürze heiraten,-
  • schaufeln sehen: kündet eine Todesnachricht von einem nahestehenden Menschen an,-
  • selbst graben: verheißt Ende der Sorgen,- auch: sich einer Sache nicht sicher sein, da Feinde versuchen, einem ein Strich durch die Rechnung zu machen,- auch: man könnte eine Freundschaft durch eigene Schuld zerstören,-
  • ganz ausheben: man wird sich gegen seine Gegner durchsetzen,-
  • ganz ausheben und ist dabei Sonnenschein: scheinbare Schwierigkeiten wenden sich zum Guten,-
  • ein frisch ausgehobenes sehen: man hat für die Fehler anderer zu büßen,-
  • ein leeres Grab: bedeutet Enttäuschung und Verlust von Freunden,-
  • eines zuwerfen: deutet auf Ärger,-
  • zurückkehren um einen Leichnam zu begraben, der jedoch verschwunden ist: Probleme kommen aus unbekannter Quelle auf einem zu,-
  • selbst in eines steigen: man wird verleumdet werden,-
  • darin liegen: verkündet ein frohes Ereignis,-
  • selbst begraben werden: Zeichen für eine seelische Entwicklung und eine bevorstehende Wandlung der Persönlichkeit,- auch: kündigt manchmal den Todesfall eines Menschen an,-
  • eines zusammenstürzen sehen: Mißgeschick und Krankheit in der Familie,-
  • ein frisches besuchen: es drohen ernsthafte Gefahren,-
  • an das der Mutter Blumen legen: man möchte Trost finden,-
  • das eigene erblicken: Feinde sind am Werk einem ins Unglück zu stürzen,- wenn man nicht achtsam ist, wird dies auch gelingen,-
  • auf einem seinen Namen geschrieben sehen: man sollte auf seine Gesundheit achten,-
  • den eigenen Leichnam in einem Grab sehen: es werden einem Elend und Verzweiflung prophezeit,-
  • zwischen den Gräbern sich bewegen: eine Heirat ist angezeigt,-
  • über Gräber gehen: es wird ein früher Tod oder eine unglückliche Ehe prognostiziert,-
  • Gräber auf bekannte Verstorbene hin inspizieren: schnelles Fortkommen zu Reichtum und Ehren,-
  • einen bis auf den Kopf zugeschütteten Menschen in einem Grab sehen: diese Person wird in eine Notlage geraten und einem selbst droht Vermögensverlust,-
  • ein bis auf die Grababdeckung unbewachsener Friedhof: signalisiert Kummer und zeitweilige Verzweiflung,- wenn man seine Schicksalsschläge meistert wird man mit größeren Freuden belohnt,-
  • Wird eine Frau auf einem Friedhof von der Dunkelheit überrascht und findet sie nur ein offenes Grab zum Schlafen, wird sie durch Erfahrungen mit Tod oder falschen Freunden viele Sorgen und Enttäuschungen haben. Sie macht vielleicht auch schlechte Erfahrungen in der Liebe.

(ind. ) :

  • graben: eine gute Heirat wird dir zuteil (meist Kontrasttraum!),-
  • sehen: deine Heirat wird sich aus irgendeinem dir unerklärlichen Grund aufschieben,-
  • offenes sehen: ein fröhliches Fest steht bevor,-
  • zuwerfen sehen: deine Gesundheit ist in Gefahr,- Krankheit,-
  • hineingelegt werden: baldige und erwünschte Hochzeit.
(Siehe auch 'Denkmal', 'Friedhof', 'Grabstein', 'Sarg', 'Tod', 'Vergraben')

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