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Kopf

Assoziation: - Intellekt,- Verstehen,- etwas Übergeordnetes. Fragestellung: - Was bin ich zu verstehen bereit?

Psychologisch:

Der Kopf versinnbildlicht im Traum den Geist und die Ratio und ist ein Hinweis auf Selbstdisziplin. Von ihm aus werden alle unsere Sinne und der gesamte Verstandsapparat gesteuert,- wessen Haupt im Traum Schaden erleidet, der sollte ärztlichen Rat suchen. Bei den Chinesen ist der Kopf Sitz des Himmelslichts, für Artemidoros ist er der Vater oder auch ein männlicher Verwandter, bei Freud Symbol der Männlichkeit (Das Frauen 'auch' denken können, war vor einem Jahrhundert wohl noch eines der bestgehüteten Geheimnisse!!!), bei C. G. Jung archetypisches Symbol des Selbst, dessen oberem Teil auch phallische Bedeutung zukäme (unter Hinweis auf die griechische Mythologie: die Geburt der Athene aus dem Haupt des Zeus). Kopf kann auch körperbedingt bei Kopfschmerzen, Fieber und anderen Krankheiten als Warnzeichen auftreten. Trifft das nicht zu, weist er oft auf Sorgen und Konflikte hin, über die man sich den Kopf 'Zerbricht', oder warnt davor, den Kopf zu 'verlieren'. Allgemein symbolisiert Kopf das Bewußtsein und das von ihm gesteuerte Verhalten. Folgende Begleitumstände können noch wichtig sein:
  • Großer Kopf soll auf Glück und Erfolg hinweisen, wenn man dazu seinen Verstand gebraucht.
  • Wunde am Kopf kündigt Sorgen und Unglück an.
  • Die Enthauptung umschreibt den bewußten Tatbestand, daß man in irgendeiner Weise seinen Kopf verlieren könnte.
  • Handelt der Träumende kopflos, so bedeutet dies, daß er seine Selbstkontrolle verloren hat.
  • Kopf verkehrt sitzen haben warnt vor unbesonnenem Verhalten.
  • Sich einen Kopf aufsetzen kann auf übertriebene Einbildung hinweisen.
  • Kopf eines Vogels haben soll auf ein flatterhaftes, oberflächliches Wesen hindeuten.
  • Kopfschmerzen, die nicht körperbedingt sind, kündigen Alltagssorgen an. Man sollte sich nicht über jede Kleinigkeit 'den Kopf zerbrechen'.
  • Ein Traum, in dem jemand an der Brust eines anderen ruht, weist auf die Möglichkeit hin, eine neue langanhaltende Freundschaft zu schließen.

Artemidoros:

Der Kopf verweist auf den Vater. Er gleicht den Eltern, weil er die Ursache des Lebens ist,- den Kindern wegen der Ähnlichkeit des Gesichtsausdruckes. Er bezeichnet auch das Haus,- denn er ist das Haus der Sinne. Träumt man, einen großen Kopf zu haben, so bringt das einem Reichen, der noch kein politisches Amt bekleidet hat, ferner einem Armen, einem Athleten, einem Gläubigen, einem Bankier und einem Eranarchen (Ursprünglich Vorsteher von Mahlzeiten oder Symposien, die auf gemeinsame Kosten veranstaltet wurden, dann Vorsitzender von Zusammenschlüssen mit zinsloser Teilhaberschaft zu verschiedenen Zwecken, z.B. zur gegenseitigen Unterstützung, zum Loskauf aus Gefangenschaft usw.) Glück. Dem ersten prophezeit es ein hohes Amt, das ihn verpflichtet einen Ehrenkranz, eine Priester- oder Stirnbinde zu tragen, dem zweiten Wohlstand und Zuwachs an Hab und Gut, und daß beide in dieser Hinsicht mächtigere Häupter sein werden. Einem Athleten verheißt es selbstverständlich den Sieg,- denn dann dürfte sein Kopf größer werden (Er wird bekränzt werden.). Einem Gläubiger, einem Bankier und einem Eranarchen verspricht es höhere Geldeinnahmen. Denn das Geld wird Kapital genannt (Wortspiel: kephalaia = Summe, Kapital (vgl. lat. caput) und kephale = Kopf. Beim Addieren schrieben die Alten die Zahlen zwar wie wir untereinander, das Ergebnis aber darüber,- deshalb summa = oberste Linie, Summe, griech. kephalaion = Kopf.). Einem Reichen dagegen, der schon zu Amt und Würden gekommen ist, einem Redner und Demagogen kündigt es Schikanen und Beschimpfungen von seitens der große Menge an, einem Kranken Kopfschmerzen, einem Soldaten Strapazen, einem Sklaven, daß er nicht so bald freigelassen werden wird, und einem, der sich ein geruhsames Leben erwählt hat, prophezeit es Aufregungen und Kränkungen. Ein Kopf, der kleiner ist und nicht die normale Größe hat, bedeutet im Hinblick auf die einzelnen Traumausgänge das Gegenteil von dem besprochenen. Zwei oder drei Köpfe zu haben ist für einen Athleten von guter Vorbedeutung,- er wird in ebenso vielen Wettkämpfen als Sieger bekränzt werden. Segen bringt es auch einem Armen. Er wird nicht nur ein großes Kapital ansammeln und ein stattliches Vermögen erwerben, sondern obendrein brave Kinder und eine Frau nach Herzenswunsch bekommen. Einem Reichen zeigt es Auflehnung von Seiten einiger Verwandten an,- wenn nun der ursprüngliche Kopf die anderen Überragt, so werden seine Widersacher ihn nicht unterkriegen,- wird jener aber von den anderen Überragt, kündigt es den Träumenden Gefahr und Tod an. Sieht man seinen Kopf derart nach rückwärts gedreht, daß man die Dinge im Rücken wahrnehmen kann, so ist das ein Hindernis für jeden, der seine Heimat verlassen will. (Der Deutung liegt die im Volksglauben verwurzelnde Anschauung zugrunde, daß es für den Menschen gefährlich ist, bei bestimmten Handlungen und Unternehmungen sich umzudrehen. Als Eurydike, die junge Gattin des Orpheus, an einem Schlangenbiß starb, holte er sie mit Erlaubnis des Gottes Hades, den er durch seine Klagelieder gerührt hatte, aus der Unterwelt zurück,- da er sich aber gegen das Verbot nach ihr umsah, wurde ihm Eurydike wieder genommen. Und Genesis 19,23 wird berichtet, daß Lots Frau zu einer Salzsäule wurde, weil sie gegen Jahwes Verbot nach Sodom und Gomorra zurückschaute, über die jener Schwefel und Feuer regnen ließ. Wenn bei Artemidor dieser Traum speziell eine Reise vereitelt, so vergleiche man damit das bei dem Neuplatoniker Jamblich überlieferte pythagoreische Gebot, das einem von Haus Abreisenden verbot, sich umzusehen. Hier ist auch der Grund des Verbotes deutlich ausgesprochen: 'Die Unterweltgeister folgen dem Abreisenden,- kehrt er sich um, so würde er sie erblicken.'),- indem es eine diesbezügliche Sinnesänderung voraussagt,- außerdem vereitelt es andere Vorhaben,- das Traumerlebnis besagt, man solle nicht auf die augenblicklichen Wünsche und Anliegen sein Augenmerk richten, sondern auf das Zukünftige. Leuten, die in der Ferne weilen, verheißt es eine späte und unerwartete Rückkehr in die Heimat. Es bedeutet, daß man seine Heimat auch wider eigenes Vermögen sehen wird. Seinen eigenen Kopf in den Händen zu halten ist für einen Kinderlosen, einen Junggesellen und für den, der jemand von der Reise zurückerwartet, von guter Vorbedeutung. Pflegt einer seinen Kopf, so wird er einige Mißstände in seinem Haus abschaffen und manche Widerwärtigkeit im Leben los werden. Dasselbe bedeutet es, wenn einer seinen eigenen Kopf in den Händen hält und zugleich einen anderen als den natürlich gewachsenen auf dem Hals zu haben glaubt. Es träumte einer, aus seinem Kopf sei ein Ölbaum herausgewachsen. Er nahm mit großem Eifer das Studium der Philosophie auf und richtete sein Leben im Denken und Handeln nach ihr aus,- denn der Ölbaum ist immergrün, fest gewurzelt und der Athena geweiht. Die Göttin wird aber mit dem reinen Denken gleichgesetzt. Ein Mann, der zwei unverheiratete Töchter hatte, träumte, die eine hätte auf dem Kopf eine goldene Aphrodite aufgebunden, der anderen wäre ebendort ein Rebstock hervorgesprossen. Von diesen heiratete die erstere, während die letztere starb,- denn Aphrodite war das Symbol der Ehe und der Kinderzeugung nach dem Worte Homers: 'Du aber gehe nur nach liebreizenden Werken der Ehe' (Ilias 5,429). Das Gebinde aber bezeichnete das Unauflösliche der Ehe,- der Weinstock dagegen versinnbildlichte, weil er aus der Erde hervorsprießt, den Tod, der die andere dahinraffen sollte - in Erde lösen sich auch die Körper auf -, und weil der Weinstock zur Zeit seiner vollsten Reife der Frucht beraubt wird.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • einen schönen sehen: Annehmlichkeiten aller Art,-
  • einen häßlichen sehen: Verdrießlichkeiten erleben,-
  • abschlagen sehen: bedeutet Unglück,-
  • abschlagen: du bist in Gefahr, die Leitung zu verlieren,-
  • ohne Rumpf sehen: glücklichen Umständen entgegengehen,- auch: mahnt zur Wachsamkeit und Geistesgegenwart,-
  • einen Rumpf ohne Kopf sehen: du läufst kopflos durchs Leben,-
  • sich mit dem Kopf eines anderen sehen: man soll sich hüten, von anderen zu Torheiten verleiten zu lassen,-
  • einen fremden auf haben: man wird sich dem Willen anderer fügen müssen,-
  • einen waschen sehen: Mißgeschick in seinen Unternehmungen haben,-
  • den eigenen sich waschen sehen: man soll sich vor finanzieller Verlust oder körperliches Leiden in acht nehmen,-
  • sich waschen: nach einem großen Streit tritt wieder Ruhe ein,-
  • Kopfschmerzen haben: man wird in nächster Zeit besonders wichtige Entschlüsse zu fassen haben,- auch: eine Krankheit ist im Anzug,-
  • hängen lassen: wenn du den Mut verlierst, hast du alles verloren,-
  • halten: du wirst deine Sorgen überwinden, Erfolg kommt,-
  • hoch halten: du bist zu stolz und bekommst unnötig Feinde,-
  • wackeln: großes Glück und großer Erfolg ist sicher,-
  • zerbrechen: warte ab, alles wird von selbst in Ordnung kommen,-
  • (oder Köpfe) gezeichnet oder gemalt sehen: fleißig arbeiten müssen,-
  • Träumt einer, es seien ihm wie einem Widder Hörner auf dem Kopf gewachsen, wird er ein hohes Amt bekommen und entsprechend der Art der Hörner mit seinen Feinden Kämpfe austragen,- brechen die Hörner ab, wird er in seiner Würde Ehrverlust und Kränkung vor den Leuten hinnehmen müssen.

(pers. ) :

  • Sehen Sie den Kopf eines Tieres, groß oder aus der Nähe, werden gute Nachrichten eintreffen. Der Kopf eines Menschen (mit einer im Traum dominanten Rolle) gibt Ihnen hingegen die Anregung, besser auf die Beziehung zu Ihren Nächsten zu achten. Allgemein sollten Sie in den nächsten Tagen wachsam sein und sich auch bemühen, eine bessere Beziehung zu Ihrer unmittelbaren Umgebung herzustellen.

(europ.) :

  • meist mit Kopfschmerzen oder Fieber verbunden,- Vorsicht vor weiteren Krankheiten,-
  • ohne Rumpf sehen: verkündet eine gute Tat,- bringt Glück und Befreiung von aller Not,- Warnung zu mehr Wachsamkeit und Geistesgegenwart,-
  • ein blutüberströmter, vom Rumpf abgetrennter Kopf: schreckliche Enttäuschungen stehen ins Haus und man muß von den sehnlichsten Hoffnungen und Wünschen Abschied nehmen,-
  • einen Rumpf ohne Kopf sehen: man ist kopflos in einer Sache geraten und sollte diesen Zustand schnellsten ändern,-
  • einen fremden aufhaben: ob man will oder nicht, jetzt entscheiden andere, was zu tun ist,-
  • verkehrt sitzen haben: durch unbesonnene Handlungen und falsche Entscheidungen ergeben sich eine Menge Probleme,-
  • einen wohlgeformten Kopf eines Menschen sehen: man begegnet Menschen mit Macht und Einfluß, die einem bei bedeutenden Unternehmungen unterstützen,-
  • der Kopf eines Kindes: es erwartet einem viel Freude und finanzieller Erfolg,-
  • einen unnatürlich großen haben: bedeutet Glück,-
  • ein geschwollener: es wird einem im Leben mehr Gutes als Böses beschieden sein,-
  • zwei oder mehrere besitzen: eine ungewöhnlich rasche, jedoch eventuell nicht dauerhafte Karriere wird einem prophezeit,-
  • Kopfschmerzen haben: man wird von Sorgen niedergedrückt,- Geldverluste und Verlust guter Kundschaft,-
  • ein Tierkopf sehen: die Wünsche bewegen sich nur auf niederem Niveau,- man ist nur an Materiellem interessiert,-
  • eines Hundes oder Esels haben: bedeutet Dienstbarkeit,-
  • eines Vogels haben: bringt Sehnsucht, in die weite Welt hinaus zu wandern,-
  • eines wilden Tieres haben: man wird seine Feinde überwinden,-
  • einen sich aufsetzen: man ist von einer Einbildung beschwert,-
  • einen verwunden, einschlagen, abschlagen oder selbst geköpft werden: bringt Unglück,- derzeit plagen einem eine Menge Probleme,-
  • sich den Kopf waschen: ist das Vorzeichen eines drohenden Unglücks und danach hohe Würden,- auch: prominente Menschen vertrauen auf Ihr Urteil und auf Ihren guten Rat,-
  • einen kahlen sehen: bringt schlechte Nachrichten,-
  • Kopfnicken: überschätze nicht die eigene Kraft,- eine Warnung vor Krankheit,-
  • sich am Kopf kratzen: Fremde werden einem durch ihre Schmeicheleien auf die Nerven gehen, denn diese sollen einem - der eigenen Meinung nach - nur gewogen machen.

(ind. ) :

  • eines Vogels haben: du hast einen flatterhaften Sinn,-
  • eines Tieres haben: hüte dich vor unvernünftigen Handlungen,-
  • Kopfschmerzen haben: du wirst in Prozesse verwickelt,-
  • an ihm verletzt sein: mühseliges arbeiten,-
  • den eigenen spalten sehen: man erhebt Herrschaftsansprüche oder wird man mit reicher Nachkommenschaft gesegnet,-
  • einem anderen abschlagen: du wirst Vorteile erlangen,-
  • abgeschlagen sehen: du wirst Täuschungen erleben,-
  • enthauptet werden: dir steht Böses bevor,-
  • waschen: du wirst einem Unglück entgehen,-
  • verkehrt stehen haben: Unbesonnenheit,-
  • schön frisiert: du mühst dich vergebens, durch Liebenswürdigkeit Freunde zu erwerben,-
  • groß und dick: Glück,-
  • gemalt oder gezeichnet: guter Fortgang deiner Geschäfte.
(Siehe auch 'Enthauptung', 'Körper', 'Stirn')

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