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Hamster (Nagetier)

Assoziation: - Abhängigkeit,- Drolligkeit. Fragestellung: - Welcher Teil von mir will versorgt werden?

Psychologisch:

Das Nagetier, das in seinen Backentaschen bis zu 50 Gramm Getreide speichern kann, ist auch in der Traumdeutung Sinnbild für Hamstern und Gefräßigkeit. Das putzige Tierchen gilt als Symbol für das ängstliche und übertrieben gründliche Anlegen von Vorräten aller Art. Wer vom Hamster träumt, mag keine Überraschungen, schmiedet langfristige Zukunftspläne und ist nicht selten von Existenzangst geplagt - er/sie hat ein überhöhtes (und etwas zwanghaftes) Sicherheitsbedürfnis. Es sagt uns, daß man sich im Wachleben nicht übernehmen sollte. Hamster kann auch ähnlich wie Geiz auf eine materialistische Grundhaltung hinweisen, die übertrieben nach Besitz strebt und andere Bedürfnisse darüber vernachlässigt. Vielleicht kommt darin aber auch zum Ausdruck, daß man in einer Gefühlsbeziehung immer nur nimmt, aber dem anderen zu wenig gibt. Manchmal verspricht das Tier im Traum auch eine gesicherte materielle Existenz, die nicht durch Verschwendung gefährdet werden soll.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: du wirst geizig und deine Freunde verlieren,-
  • Nahrung sammeln sehen: man macht sich Sorgen um das Alter,- (3, 41)
  • von einem angegriffen werden: hüte dich vor zanksüchtigen Menschen,-
  • im Käfig sehen: man wird bald in Wohlstand leben.

(europ.) :

  • du wirst zu Wohlstand kommen,- auch: Die Sparsamkeit ist übertrieben. Man könnte mehr Spaß haben, wenn man sich auch einmal etwas gönnen würde.

(ind. ) :

  • du gehst mit falschen Leuten um und weißt es nicht.
(Siehe auch 'Geiz')

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