Der Traumdeuter.ch

Welche Bedeutung hatte mein Traum?
 Über 9.000 Begriffe helfen Ihnen die Traumsymbole zu analysieren.
 

Zurück zur Startseite | Zurück zur vorherigen Seite

Geben Sie hier EINEN Suchbegriff ein:
 
A |  B |  C |  D |  E |  F |  G |  H |  I |  J |  K |  L |  M |  N |  O |  P |  Q |  R |  S |  T |  U |  V |  W |  X |  Y |  Z

lesen

Assoziation: - Erkundung alternativer Wirklichkeiten oder Flucht aus der Gegenwart. Fragestellung: - Welche Welten liegen in mir? Was belastet mich?

Allgemein:

Das Lesen eines Buches im Traum ist ein Hinweis darauf, daß der Träumende nach Wissen strebt. Einen Brief lesen heißt, Neuigkeiten zu erhalten. Eine Liste, etwa eine Einkaufsliste, symbolisiert das Bedürfnis, dem Leben Ordnung zu geben. Die Lektüre der Bibel oder einer anderen religiösen Schrift legt nahe, daß der Träumende sich bemüht, Zugang zu einem Glaubenssystem zu erhalten.

Psychologisch:

Bis in jüngste Zeit bestand das einzige Mittel, um Ereignisse festzuhalten, darin, sie aufzuschreiben. Lesen ermöglicht es dem Menschen, sich Geschehnisse ins Gedächtnis zurückzurufen, private Erinnerungen und solche, die mit anderen Menschen geteilt werden.
  • Liest der Träumende in seinem Traum einen Roman, so befaßt er sich mit seinem Bedürfnis nach Phantasie und beginnt, es zu verstehen. Hier ist außerdem der Entspannungswert betont, wobei der Bildungsaspekt mitschwingt. Liest man einen Kriminalroman steht der Unterhaltungswert im Vordergrund. Bei Sachbüchern wird dagegen der Bildungs- und Sachwert betont.
  • Magazin: Liest man ein Magazin oder eine Illustrierte, liegt die Betonung auf dem Erholungswert.
  • Zeitung: Bei der Zeitung liegt der Symbolgehalt auf der Information. - Welche Einfälle haben Sie zur Art Ihrer Urlaubslektüre im Traum
? Thema, Inhalt, Reiz, Zweck?

Spirituell:

Lesen oder der Aufenthalt in einer Bibliothek repräsentiert im Traum oft eine Form der spirituellen Erkenntnis.

Artemidoros:

Das Lesen- und Schreibenlernen bedeutet einem, der beides noch nicht kann, etwas Gutes, das jedoch mit Plackerei und Angst verbunden sein wird,- denn Schulanfänger sind ängstlich und müssen sich placken, lernen aber zu ihrem Nutzen. Fängt jemand, der schon lesen und schreiben kann, zum zweiten Mal damit an, so muß man das als ein ganz schlimmes Vorzeichen deuten,- denn solcher Unterricht ist nur für das Kindesalter gedacht. Deswegen bedeutet es Stillstand der Geschäfte und obendrein Ängste und Qualen. Glück bringt es nur einem, der sich einen Sohn wünscht,- nicht er selbst, sondern sein eigen Fleisch und Blut wird das Lesen und Schreiben erlernen.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • gedruckte Bücher: angenehme Unterhaltung finden,- auch: deine Arbeit geht nicht vorwärts,-
  • geschriebenes: Zufriedenheit erlangen,-
  • einen Brief: du bekommst eine Absage,-
  • eine Zeitung: Neuigkeiten werden dir zugetragen,-
  • erlernen: wichtige Geschäfte werden zum Stillstand kommen,- von Ängsten im persönlichen Bereich gequält werden,-
  • lesen: friedliche und erholsame Tage stehen bevor in denen man zu sich selbst finden kann.

(europ.) :

  • geschriebenes: Wohlfahrt,- auch: sagt großen Erfolg bei einem gefährliches Vorhaben oder schwierig erscheinenden Aufgabe voraus,-
  • Zeitung: du wirst im Leben gut vorwärts kommen,-
  • Bücher: du mußt noch viel lernen,-
  • versuchen, eine seltsame Schrift zu lesen: man wird Feinden nur entkommen, wenn man sich nicht auf neues Glatteis begibt,-
  • Zusammenhangloses lesen irgendwelcher Texte: steht für Sorgen und Enttäuschungen,-
  • andere beim Lesen beobachten: man wird wohlhabende und gebildete Freunde haben,-
  • eine Lesung halten oder über Literatur diskutieren: man wird sein literarisches Talent pflegen,-
(Siehe auch 'Bibliothek', 'Buchstaben', 'Buch', 'Magazin', 'Zeitung')

Newsletter auf folgende Email: