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Mist

Allgemein:

Manche Erfahrungen sind schmerzhaft oder schlicht ungesund. Wenn es dem Träumenden nicht gelingt, zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, und dies als Teil seines Wachstumsprozesses zu nutzen, dann werden solche Erfahrungen in seinem Unterbewußtsein abgespeichert und führen später zu Schwierigkeiten. Diese schlechten Erfahrungen können als Mist oder Dung im Traum erscheinen. Mist deutet man wie Dung als Glückssymbol.

Psychologisch:

Mist stellt vielleicht etwas dar, was sich zerstörerisch auf das Leben des Träumenden auswirken kann. Wenn ihm in seinem Traum beispielsweise ein Misthaufen an einem unpassenden Ort auffällt, verweist dies darauf, daß es etwas in seinem Leben gibt, was der Träumende zerstört oder dessen Form er ändern muß, bevor er es richtig nutzen kann.

Spirituell:

Mist kann auch als Auftakt eines spirituellen Zusammenbruchs betrachtet werden. Dies muß nicht unbedingt negativ sein, denn ein Zusammenbruch ist oft nötig, um einen Wiederaufbau und die Lösungen anstehender Probleme zu ermöglichen.

Artemidoros:

Mist zusammenholen bringt Leuten Vorteil, die von der großen Menge leben oder ein schmutziges Handwerk betreiben,- der Mist kommt ja aus vielen Überresten zusammen und wird von vielen abgeworfen. Von guter Vorbedeutung ist es ferner für Unternehmer öffentlicher Arbeiten oder für Staatspächter. Glück bringt es einem Armen, wenn er auf einem Misthaufen schläft (Die gute Vorbedeutung dieses Traumes erklärt sich daher, daß der Düngerhaufen ein wichtiger Träger der Ackerfruchtbarkeit ist und als solcher magische Kräfte besitzt.),- er wird großen Besitz erwerben und scheffelweise Geld einnehmen. Einem Reichen verschafft das Traumgesicht ein hohes Amt oder eine staatliche Auszeichnung, weil alle Bürger etwas auf den Misthaufen bringen und draufwerfen, so wie sie den Behörden Steuern zahlen und Abgaben leisten. Von einem Bekannten mit Mist beworfen zu werden ist nicht gut,- es bedeutet Feindschaft, Zwietracht und willkürliches Unrecht von seitens dessen, der das tut. Bewirft man selbst einen anderen mit Mist, zeigt es großen Schaden an.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen oder hineintreten: Veränderung der Verhältnisse zum Besseren,- viel Glück in der Zukunft,- (20,- 41)
  • tragen: Beschwerden zu erdulden haben,-
  • fahren: Glück im Geschäft,-
  • aufs Feld fahren: Glück und Segen,-
  • verschütten: du redest Unsinn und verärgerst deine Freunde,-
  • an Händen: du machst unsaubere Geschäfte,-

(europ.) :

  • gilt für großes Glück,- vermeidet man es, den Mist zu riechen, so steht der Glücksfall unmittelbar bevor,-
  • man wird in einer Sache viel Glück haben,-
  • auf und abladen oder transportieren: durch fleißige Arbeit wird man zu Geld und Erfolg kommen,-
  • in solchen hineinfallen: man ist ein ausgesprochener Glückspilz und sollte seine Chancen nutzen.

(ind. ) :

  • laden: deine Freunde wollen dir die Ehre rauben,-
  • sehen: Krankheit in der Familie,-
  • damit beschüttet werden: Unglück,-
  • von Kühen: Gesundheit.
(Siehe auch 'Dünger', 'Jauche', 'Kot', 'Misthaufen')

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