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Moor

Allgemein:

Ein Moor symbolisiert Gefühle, die Vertrauen und Wohlbefinden untergraben können. Wenn der Träumende in seinem Traum im Moor versinkt, dann bedeutet dies, daß er von einem Gefühl überwältigt wird. Läßt er einen anderen Menschen im Moor versinken, ist dies als übergroße emotionale Bedürftigkeit des Träumenden zu verstehen. Droht man bloß darin steckenzubleiben, hat man Angst, sein Leben nicht bewältigen zu können. Wäscht man den Schlamm ab, ist er auf dem besten Weg, seine seelischen Konflikte zu lösen. Sieht er einen anderen Menschen darin versinken, sehnt er sich nach wahrer Zuneigung und Freundschaft.

Psychologisch:

Ein Moor ist etwas uranfänglich Materielles - etwas, woraus alles andere ersteht. Im Stadium Der Uranfänglichkeit hat der Träumende keine Vorstellung davon, welches Potential er besitzt. Das Moor ist ein Traumsymbol für grundlegende, unangenehme Gefühle, Empfindungen oder Erlebnisse des Träumenden. Schlamm, Morast oder Sumpf können also für ein Bild unangenehmer Triebwünsche des Träumenden stehen. Mit dem Moor, in das der Träumer oder eine andere Traumfigur hineingeht, zeichnet das Unbewußte das unsichere Schicksal, auf das man im Wachleben zusteuert. Versinkt er im Moor oder besteht Gefahr, darin zu versinken, liegt das an starken Schuld- oder Angstgefühlen des Träumenden oder ihm steht möglicherweise das Wasser bis zum Hals. Kann der Träumende die Gefahr überwinden, heißt das, daß er auch in Realität genug Kraft hat, um mit seinen Problemen fertig zu werden. Manchmal aber schwebt der Träumer auch über dem Moor dahin - ein gutes Zeichen: er wird im Lebensalltag über den Dingen stehen!

Spirituell:

Auf dieser Ebene kann das Moor im Traum großes spirituelles Wissen symbolisieren.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: Daseinskämpfe,- verheißt Belastungen, die durch keine Anstrengungen überwunden werden können,- Krankheiten und andere Sorgen bedrücken einem,-
  • davorstehen: du bist unglücklich verliebt,-
  • hineinsteigen: dein Weg ist falsch und führt ins Unglück,-
  • durchwaten: eine finstere Zukunft,- auch schwere Krankheit,-
  • durchwaten und wieder festen Boden unter den Füßen bekommen: man wird imstande sein, alles wieder zurechtzurücken,-
  • darin stecken bleiben, einsinken: sorgenvolle Zukunft,-
  • Moorbad nehmen: Glück und Gewinn.

(europ.) :

  • Zeigt an, daß man sich nicht verführen lassen soll, sondern jeden Schritt, den man tut, mit Bedacht machen soll. Eine Menge Schwierigkeiten stehen einem bevor.

(ind. ) :

  • sehen: sorgenvolle Tage kommen.
(Siehe auch 'Sumpf', 'Wasser')

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