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Nacht

Assoziation: - Geheimnis,- unbewußte Inhalte,- innere Vision. Fragestellung: - Welche Finsternis bin ich zu durchdringen bereit?

Allgemein:

Die Nacht symbolisiert eine Zeit der Ruhe und Entspannung. Sie kann jedoch auch ein Hinweis auf Chaos und Schwierigkeiten sein. Die Nacht gehört den Gespenstern, dem Makabren und den Poltergeistern. Anders ausgedrückt: Die Nacht ist die Zeit der Brache vor dem neu beginnenden Wachstum. Nacht symbolisiert das Unbewußte,- oft kommt darin die Belohnung durch verdrängte psychische Inhalte zum Ausdruck, die man bewußt verarbeiten muß.

Psychologisch:

Die Nacht steht im Traum als Symbol für das Unbewußte, das quasi im Dunklen liegt und im Wachleben innere Unsicherheit hervorruft, eine Verklemmung, die man an den Tag bringen sollte, um sie zu lösen. In der Nacht erhält der Körper die Gelegenheit, sich selbst zu regenerieren. In der chinesischen Medizin stehen bestimmte Stunden in der Nacht in Verbindung mit bestimmten Körperorganen. Die Nacht verbirgt das geheime Wollen der Seele und läßt Schattenstellen vermuten, die sich im Alltag auch in Launen manifestieren können. Als Zeitbegriff steht sie am Anfang eines Lebensabschnitts, vor dem uns bangt.

Spirituell:

Die Nacht symbolisiert die Dunkelheit, die vor der Wiedergeburt und der Initiation steht. Ein Zusammenbruch muß der Erleuchtung vorausgehen. Die Nacht kann auch den Tod symbolisieren.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • um sich sehen: in eine verzweifelte Lage kommen,- Verzögerungen und Enttäuschungen in Kauf nehmen müssen,- auch: Sinnbild für eine ungeklärte Zukunft,-
  • finstere: Familienzwist,- auch: du siehst keinen Ausweg, warte ab und sei geduldig,-
  • helle und klar: langes Leben,- man befindet sich auf dem richtigen Weg und sollte mit seinen Plänen fortfahren,-
  • mit Sternen: man hat einen guten Weg vor sich,- du findest mit Sicherheit zum Erfolg,-
  • stürmische: dir droht ein Verlust,-
  • in der Nacht ins Ungewisse wandern: man hüte sich vor Gefahren, die einem ganz persönlich drohen können,-
  • in der Nacht über Land gehen: du wirst heimatlos werden,-

(pers. ) :

  • Ein zwiespältiges Omen: Von der Nacht zu träumen heißt, daß es in nächster Zeit Verzögerungen und Enttäuschungen in Kauf zu nehmen gilt. Ist die Nacht aber besonders klar, weiß der Träumende dadurch, daß er auf dem richtigen Weg ist und nach Plan fortfahren sollte: Er wird die Lösung finden. Allgemein will das Zeichen ihn daran erinnern, daß alles zwei Seiten hat. (Mann
+)

(europ.) :

  • Symbol für Gefahren im Unbewußten,- innere Warnung,- es stehen im Berufsleben möglicherweise außergewöhnlicher Druck und besondere Härte bevor,-
  • von der Nacht plötzlich überrascht werden: ist ein schlechtes Zeichen,- Unglück wird das Los sein,-
  • das Tageslicht wieder erblicken: man wird das Verlorene wiedererlangen,-
  • dunkle, schwarze: verheißt nichts Gutes, eher Plage und Kummer,- es sind trübe und schwere Zeiten in Aussicht,-
  • in dunkler unterwegs sein: bedeutet drohendes Unheil, das man noch nicht erkennen kann,-
  • in finsterer spazierengehen: Trauer und Enttäuschung,- Geldverluste,-
  • sternenklare: man befindet sich auf dem richtigen Weg.

(ind. ) :

  • nachts wandern: man wird dir Verachtung zuteil werden lassen.
(Siehe auch 'Abend', 'Dunkelheit', 'Mittag', 'Morgen', 'Zeit')

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