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Tiger

Assoziation: - Macht,- wilde Schönheit,- sexuelle Kraft. Fragestellung: - Was in mir ist gefährlich?

Allgemein:

Tiger steht für mächtige Triebe und Instinkte, die man besser beherrschen muß. Greift er an, muß man sich vor aggressiven, rachsüchtigen Menschen hüten,- die altindische Traumdeutung versteht das als einen Feind, den man bewußt noch nicht entlarvt hat. Erlegt man den Tiger, nimmt man aber keinen Schaden durch die Aggressionen anderer Menschen.

Psychologisch:

Er schildert, wie andere Raubtiere auch, das übermächtig Triebhafte in uns, ähnlich dem Stier (siehe dort), doch er verhält sich weniger besonnen, vielmehr bewußt zielgerichtet. Das Traumbewußtsein will dem Träumenden darauf hinweisen, daß sein Trieb sich verselbständigt hat und den Träumenden zerreißen könnte. Wer vom Tiger träumt, ist vital, ein Triebmensch, der oft übers Ziel hinausschießt. Dieses in der Natur so kräftige und herrschaftliche Tier symbolisiert Lebenskraft, Leidenschaft bzw. die Fähigkeit zur Leidenschaft, aber auch Aggressivität. Er ist ein Gefahrensignal. Kann der Tiger im Traum gezähmt werden, ist die Gefahr vorerst abgewendet. Ist der Traumtiger in einem Käfig eingesperrt oder kämpft man erfolgreich gegen ihn, deutet das an, daß man seiner Triebe Herr wird. Der Tiger im Traum kann auch ein Anzeichen für eine latente Psychose sein. Ein solcher Traum sollte daher immer ernstgenommen und genau analysiert werden. Frauen träumen häufig von Tigern. Regelmäßig haben sie vor diesem Tier zwar Angst, doch dieses schöne Tier als Traumsymbol, bedeutet nichts anderes als Sehnsucht nach kraftvoller Liebe (Sexualität und Erotik), aber gleichzeitig Angst vor einer solchen Erfahrung. Angst auch deshalb, weil die Träumerin befürchtet, daß, einmal erweckt, die fremde Kraft mit ihr durchgehen könnte. Ähnliches gilt für den Löwen im Traum einer Frau.

Artemidoros:

Der Tiger zeigt einen draufgängerischen, stolzen, freiheitsliebenden und Furcht erweckenden Menschen an.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: hüte dich vor einem gefährlichen und starken Feind in deiner Umgebung,-
  • einen töten: man wird eine Person auf frischer Tat stellen und mit ihr abrechnen.

(europ.) :

  • Vorsicht! Das Triebleben im primitivsten Sinn gewinnt die Oberhand,-
  • sehen: ein rachsüchtiger Mensch wird einem spürbar zusetzen,-
  • auf einem zukommend: man fühlt sich von Feinden verfolgt,-
  • von einem verfolgt oder angegriffen werden: durch einen rachsüchtigen Menschen wird man großen Schaden haben,- eine Niederlage versetzt einem in düstere Stimmung,-
  • den Angriff abwehren können: man darf in allen Unternehmungen auf Erfolg hoffen,-
  • vor einem davonlaufen: man wird alle Hindernisse überwinden und in eine hohe Stellung aufsteigen,-
  • im Käfig: man wird seinen Widersachern einen Strich durch die Rechnung machen,-
  • einen erlegen: man wird einen rachsüchtigen Menschen unschädlich machen,-
  • ein Tigerfell: man ist auf dem besten Wege zu Luxus und Wohlstand zu kommen.

(ind. ) :

  • sehen: ein unbekannter Feind läßt dir keine Ruhe.
(Siehe auch 'Leopard', 'Löwe', 'Panther', 'Raubtier', 'Tiere')

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