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Weizen

Artemidoros:

Das Bestellen des Ackers ist für Heiratslustige und für Kinderlose von guter Vorbedeutung,- das Ackerland bedeutet ja nichts anderes als die Frau, die Samen und die Pflanzen die Kinder und zwar Weizen die Söhne und Gerste die Töchter, Hülsenfrüchte aber Fehlgeburten,- allen übrigen Menschen zeigt es Anstrengung und Drangsal an. Alle Traumerlebnisse, die die Geburt von Kindern oder eine Heirat bedeuten, führen sowohl die außer Landes befindlichen Kinder als auch die geschiedene Gattin zurück. Jemand träumte, er pflüge und säe Weizen. Es kehrten ihm aus der Fremde seine Söhne und die getrennt von ihm lebende Frau zurück. Es träumte jemand, er habe in seiner Matratze statt Wolle Weizen. Er hatte eine Frau, dir früher nie empfangen hatte, in jenem Jahr aber schwanger wurde und ein Knäblein zur Welt brachte. Die Matratze bedeutete die Ehefrau, der Weizen den männlichen Samen. Eine Frau träumte, aus ihrer Brust seien Weizenhalme gewachsen, die umgeknickt sich wieder in ihre Scham zurücksenkten. Diese Person übte infolge eines unvorhergesehenen Umstandes, ohne es zu ahnen, Geschlechtsverkehr mit ihrem eigenen Sohn, dann aber machte sie ihrem Leben ein Ende und starb elend,- die Halme bedeuteten den Sohn, das Hinabsenken in ihre Scham die geschlechtliche Vereinigung, während ihr böses Schicksal durch die aus ihrem Körper emporgewachsene Saat angezeigt wurde,- denn diese pflegt aus der Erde und nicht aus Körpern zu sprießen. Es träumte jemand, aus seiner Brust seien Weizenhalme gesprossen, dann sei einer auf ihn zugekommen und habe die Halme ausgerissen, gleichsam als paßten sie nicht zu ihm. Der Mann hatte zwei Söhne, die durch ein grausames Schicksal ihr Leben verloren,- als sie nämlich auf ihrem Landbesitz waren, überfiel sie eine Räuberbande und brachte sie um. Die Weizenhalme bedeuteten die Söhne, das Ausreißen ihre Ermordung.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen, zählen oder essen: einen guten Gewinn in Aussicht haben,- dein Vermögen vergrößert sich durch Fleiß,-
  • anbauen: man muß mit harter Arbeit rechnen, der aber ein guter Lohn gewiß ist,-
  • ein Weizenfeld sehen: man wird seine finanziellen Verhältnisse ständig in Ordnung finden und im Leben niemals Not leiden müssen,-
  • ausgetrocknet und brach liegend: man sollte sich ernsthaft Gedanken um seine Zukunft machen.

(europ.) :

  • du wirst durch eigene Arbeit Geld bekommen,- ferner wird dich eine treue, anhänglich Frau beglücken,-
  • anbauen: man muß zwar hart arbeiten, doch der Lohn wird dementsprechend gut ausfallen,-
  • große Weizenfelder: verkünden erfreuliche Aussichten für die vielfältigen Interessen,-
  • ein Weizenfeld sehen: kündet eine Zeit des Wohlstandes an,- gewinnbringender Handel,-
  • reifen Weizen auf den Feldern sehen: das Glück ist einem sicher und Liebe wird der freudige Begleiter sein,-
  • Weizenkörner sehen: bringt Geld durch Fleiß ins Haus,-
  • große Weizenkörner durch die Dreschmaschine laufen sehen: der Wohlstand wird die Tore für einen öffnen,-
  • in Säcken oder Tonnen sehen: der Entschluß, den Gipfel des Erfolgs zu erreichen, wird bald mit einem Sieg gekrönt und die Liebesangelegenheiten werden auf festem Boden stehen,-
  • nicht gut abgedeckte Kornkammer besitzen, so das der Inhalt feucht wird: man hat zwar Vermögen angehäuft, aber die Rechte sich nicht darauf gesichert, weshalb sich die Gewinne durch die Machenschaften von Feinden verringern werden,-
  • in der Hand reiben und essen: man wird zu seinem Recht kommen und es sichern,-
  • auf einen steilen mit Weizen bedeckten Hügel steigen und glauben, sich an den Weizenhalmen hochzuziehen: man wird großen Wohlstand genießen und jedes Vorhaben zum Erfolg führen.
  • Weizenmehl sehen: verheißt üppiges Fest oder eine Schlemmerei.

(ind. ) :

  • säen: du wirst dich plagen müssen,-
  • sehen: Wohlstand und Glück.
(Siehe auch 'Acker', 'Getreide', 'Korn')

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