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Schafe

Assoziation: - Konformismus. Fragestellung: - Wem oder was laufe ich hinterher?

Medizinrad:

Schlüsselworte: Konformität,- Herde,- Hilflosigkeit,- Verletzlichkeit,- Dienst. Beschreibung: Schafe, wiederkäuende Verwandte der Ziegen, haben ein schweres wollenes Fell und schmackhaftes Fleisch. Sowohl wild als auch domestiziert überall auf der Welt zu Hause, werden alle möglichen Arten von Schafen seit jeher von der Menschheit zur Fleischproduktion und zur Herstellung von Kleidung genutzt. Das Fell liefert Wolle und Leder beziehungsweise Pergament. Schafe lassen sich leicht versorgen, weil sie Herdentiere sind, was sie dem Menschen und dem Angriff anderer Tiere ungeschützt ausliefert. Das männliche Schaf, der Widder, hat oft lange oder gewundene Hörner, die mit Kraft assoziiert werden. Das Lamm, das als besonders hilflos und verletzlich gilt, ist für viele Menschen zum Symbol von Frieden und Unschuld geworden. Allgemeine Bedeutung: Ein Teil von dir, der mit der Herde mitläuft,- ein Aspekt deines Selbst, der sich verletzt und hilflos fühlt,- ein Teil von dir, der zu dienen wünscht. Assoziation: Dumm wie ein Schaf,- geduldig wie ein Schaf,- ein Schaf in der Herde der Kirche,- Christus als das Lamm Gottes,- Osterlamm. Transzendente Bedeutung: Eine Offenbarung deiner eigenen Konformität oder deiner Verletzlichkeit.

Artemidoros:

Nach der unzutreffenden Meinung der Alten bringen weiße Schafe Glück, schwarze Unglück,- nach meiner Erfahrung jedoch sind sowohl weiße als auch schwarze von guter Vorbedeutung,- die weißen mehr, die schwarzen weniger. Es gleichen die Schafe den Menschen, weil sie einem Hirten folgen und sich zu Herden vereinigen, ferner, wegen ihres Namens, einer Beförderung und dem Fortschritt zum Besseren. (Wortspiel: probaton = Schaf und probainein = vorwärtsgehen, vorankommen.) Am günstigsten ist es folglich, viele eigene Schafe zu halten, fremde zu sehen und zu weiden, besonders für Leute, die die große Menge beherrschen wollen, für Sophisten und Lehrer. Arbeiten, die nur halb zustande gebracht werden, bedeuten völligen Stillstand der Geschäfte und erlauben nicht einmal den ersten Schritt zu tun. Ein Kilikier, der den Kaiser darum ersuchte, das Erbe seines Bruders antreten zu dürfen, träumte, er schere ein Schaf bis zur Hälfte und, weil er sich außer Stande sah, den Rest der Wolle herunterzubekommen, erwachte er aus dem Schlaf. Er erwartete, die Hälfte der Erbschaft zu bekommen, er bekam aber gar nichts.

Allgemein:

Schaf zeigt einen sanftmütigen, leicht beeinflußbaren, oft naiven Menschen an,- man sollte darauf achten, daß man nicht von anderen ausgenutzt wird. Schafherde verkörpert den Wunsch nach Frieden, außerdem Fleiß und Bescheidenheit,- das führt zu geringerem, aber sicherem Wohlstand.

Psychologisch:

Sinnbild der Geduld und Duldsamkeit, die man sich im Wachleben zu eigen machen sollte, um Erfolg zu haben Übrigens: Die sprichwörtlich dummen Schafe kennt der Traum nicht.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • Findet oder kauft einer viele Milchschafe, wird er entsprechend deren Zahl Reichtum, Freude und Knechte finden.
  • Hat der Kaiser diesen Traum, wird er ein fremdes Volk unterwerfen, tributpflichtig machen und große Genugtuung darüber empfinden, gemessen an der Zahl der Schafe.
  • Weidet einer Schafe, wird er ein Amt und Regierungsgewalt erringen entsprechend deren Zahl.
  • Dünkt es einen, er besitze Schafe und verliere sie, wird er verarmen und in große Bedrängnis kommen,- träumt der Kaiser oder einer von den Großen, seine Schafe gingen an einer Krankheit zugrunde, wird er unter der Gewalt eines anderen Fürsten in seinem Volk große Not haben.
  • Schafsmilch zu trinken bedeutet Freude und Segen,- träumt dem Kaiser, er trinke Milch aus einem Gefäß, wird er helle Freude erleben und einer Frau beiwohnen entsprechend der Schönheit des Gefäßes und dem Wohlgeschmack der Milch.
  • Ißt einer rohes Schaffleisch, wird er seine Mitmenschen verleumden und denunzieren,- der Träumende fürchte aber Gott und lasse von seinen bösen Werken ab.
  • Dünkt es einen, man bringe etwas Geschlachtetes und Abgehäutetes in sein Haus, wird er oder ein anderer aus seinem Haus sterben.
  • Ist das Geschlachtete ein weibliches Tier, wird das Unglück seine Frau treffen, wenn ein männliches, ihn oder einen Verwandten.
  • Verspeist einer den Kopf eines Schafes, wird er unerwarteten Reichtum und ein langes Leben haben.
  • Träumt einer, er finde eine Herde Böcke und treibe sie auf sein Landgut, wird er, wenn die Tiere willig folgen, die Herrschaft über ein ungeschlachtes Volk übernehmen, jedoch mit Mißvergnügen,- sind die Böcke störrisch, wird er von fremder Obrigkeit Bedrückung und Zwang erdulden.
  • Verzehrt jemand die Füße eines Schafes, wird er Gesundheit und ein bescheidenes Maß von Wohlhabenheit erlangen.
  • Verzehrt einer ein fettes Essen und trinkt Brühe, wird er seinen Reichtum vermehren, jedoch nicht ohne Zank und Streit, wegen der kochendheißen Brühe,- ißt er die Leber eines Schafes, wird er viel Gold finden, wenn dessen Schwanz, desgleichen, entsprechend dem Verzehr,- ist es ein Widderschwanz, wird das Gold von einem mächtigen Herrn stammen, wenn ein Lämmerschwanz, von einer Frau.
  • Ißt einer Fleisch, das im Topf gekocht, aber kalt und fett ist, wird er ohne Arbeit von den Anstrengungen anderer profitieren.
  • allgemein sehen: etwas Angenehmes erleben,- symbolisieren lange Gesundheit, sowie Glück und Geborgenheit in der Liebe,-
  • schwarze: böse Erlebnisse haben,-
  • eine ganze Herde: sein Glück wird um so größer sein,-
  • in größerer Anzahl sehen: guter Erwerb wird dich erfreuen,-
  • junge, springen und hüpfen sehen: du wirst dich in fröhlicher Gesellschaft gut amüsieren,-
  • auf der Wiese: Glück und Zufriedenheit,-
  • im Stall: Reichtum und eheliches Glück,-
  • hüten: mit guten Freunden verkehren,-
  • treiben: deine Familie ist in Gefahr,-
  • viele scheren sehen oder selbst scheren: Vermehrung des Besitzes,- der Erfolg deiner Mühe zeigt sich,-
  • ein einziges scheren sehen: hüte dich vor Betrug oder Ausnutzung deines Nächsten,-
  • schlachten sehen: sehr belästigt werden,-
  • selbst schlachten: Verlust im Spiel.

(europ.) :

  • oder Schafherde: Reichtum ist bei Arbeit und Sparsamkeit zu erreichen,- verkündet eine stille und beschauliche Zeit,- gewinnträchtige Unternehmungen,-
  • große Herde: du kannst mit dem gegenwärtigen Stand der Dinge zufrieden sein,- man wird bald einen großen Verdienst erwirtschaften können, weil man fleißig und bescheiden zugleich ist,-
  • struppig und kranke Tiere sehen: man muß mit dem Scheitern eines vielversprechenden Planes rechnen,-
  • auf der Weide: Gesundheit und Glück,-
  • Schafwolle: bedeutet Vermehrung der Habe,-
  • Schafschur sehen: Reichtum und Erfolge,-
  • ein Schaf scheren: man nutzt andere Menschen aus, dafür wird man eines Tages zur Rechenschaft gezogen,-
  • selbst Schafe scheren: man darf auf eine profitable Zeit hoffen,-
  • scheren sehen: reicher Gewinn bei fleißiger Arbeit und Sparsamkeit,-
  • schlachten sehen: Armut,-
  • hüten: Vermögen,-
  • weiße: treue Freunde,-
  • schwarze: du hast scheinheilige Freunde,-
  • hüpfend und springend: du bist ein angenehmer Gesellschafter,-
  • Schaffleisch essen: jemand wird böswillig Ihre Gefühle verletzen.

(ind. ) :

  • sehen: Vorsicht auf Reisen,-
  • schlachten: du wirst arm werden,-
  • hüten: Gesundheit und Glück.
(Siehe auch 'Hund', 'Lamm', 'Schäfer', 'Widder', 'Tiere')

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