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Schlaf / schlafen

Assoziation: - Bewußtlosigkeit, tiefe Entspannung und Ruhe. Fragestellung: - Welcher Teil von mir ist bereit, wach zu werden?

Allgemein:

Schlaf(en) warnt manchmal vor der Neigung, die Augen vor der Realität zu verschließen, in Illusionen zu versinken, der Eigenverantwortung auszuweichen. Zum Teil kommen darin auch Anlagen und Eigenschaften zum Vorschein, die im Unbewußten warten, bis sie geweckt und genutzt werden. Wenn man mit jemandem schläft, deutet das auf sexuelle Bedürfnisse oder allgemeiner Sehnsucht nach Liebesglück hin.

Psychologisch:

Übersetzt man gern mit der volkstümlichen Redensart 'Da haben wir aber mal wieder ganz schön geschlafen',- mit anderen Worten: Man sollte wach werden, um endlich seine Probleme zu lösen. Vielleicht aber stehen wir auch im Begriff, im Wachleben etwas Wichtiges zu verpassen, das uns unwiederbringlich verlorengehen könnte. Der Schlaf im Traum kann ebenso das eigene Gewissen umschreiben ('Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen'). Das Unbewußte sieht jedoch manchmal im Traumschlaf eine Überbetonung des eigenen Anstands und möchte einen mahnen, durchsetzungskräftiger zu werden. Sehen wir andere schlafen, können wir damit rechnen, daß sie auch nicht gerade wach durchs Leben gehen, so daß wir sie (im Beruf?) überholen können. Schlafen wir mit einem Partner im Traum, kann das auf gute Freundschaft hinweisen. Wer vom Ausschlafen träumt, der braucht mehr Ruhe und Entspannung. Er muß lernen, abzuschalten und sich nicht vom Streß zermürben und krank machen zu lassen. In sehr seltenen Fällen kann dieses Traumsymbol auch darauf hindeuten, daß man zuviel schläft, das heißt in der Sprache des Traums, daß man zu unbewußt durch sein Leben geht.

Artemidoros:

Träumt man vom Schlafen selbst, zeigt es Untätigkeit an, und glaubt man, am Einschlafen zu sein, so zeigt auch das allen Untätigkeit und Widrigkeiten an, ausgenommen Leuten, die in Angst leben oder Qualen erwarten,- denn der Schlaf verscheucht alle Sorgen und jegliche Furcht. Nach dem Schlaf aufzustehen bedeutet Handel und Wandel, Unheil aber nur denen, die von Furcht gequält werden. Träumt man in einem Tempel zu schlafen, so weissagt das einem Kranken Genesung, einem Gesunden aber Krankheit oder große Sorgen,- der eine wird sich von einer Krankheit erholen, weil Schlafende aller Leiden überhoben sind, der andere sich aufmachen, um Heilung von den Göttern zu erlangen. An Grabmalen, Gräbern und an Wegen schlafen prophezeit Kranken den Tod, Gesunden Stillstand der Geschäfte,- denn das Verweilen an solchen Orten bringt nichts ein. (Es ist der Glaube an die Gespenster der Toten, die an Gräbern ihr unheimliches Wesen treiben. Auch die Wege, an denen vielfach Gräber lagen, galten als Aufenthaltsort der Geister.) (Große Bedeutung hatten im alten Griechenland die kultischen Träume, die sogenannten Inkubationsträume. Kranke, Konfliktbeladene, aber auch Gesunde, die vor lebenswichtigen Entscheidungen Hilfe suchten, legten sich im Tempel zum Schlaf nieder und warteten auf eine Traumoffenbarung der Gottheit. Die Inkubation wurde besonders in den Heiligtümern des Asklepios geübt,- aus dem von Epidauros sind uns zahlreiche Inschriften mit Berichten von Wunderheilungen durch Asklepios überliefert.)

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • kein gutes Omen,- unglaubliche Dinge erleben,-
  • dabei gestört werden: deine Angehörigen werden dir Ärger bereiten,-
  • in einem Bett: sich der Faulheit überlassen,-
  • im eigenen Bett: du bist von Feinden umgeben,-
  • in einem Himmelbett: deine Weichlichkeit bringt deiner Gesundheit Schaden,-
  • in einem Boot oder Wagen: Dir steht ein unruhiges Leben bevor. Sei auf der Hut, sonst wirst du überrundet.
  • im Freien: Friede und Glück,- auch: du wirst bald eine Reise unternehmen,-
  • in der Bahn: du wirst eine Reise tun,-
  • im Gartenhaus: du versäumst eine Liebesstunde,-
  • im Gasthof: Familienstreit,-
  • am Boden: du hast Streit mit der Liebsten,-
  • bei der Geliebten: du hast unerfüllte Wünsche,-
  • eine schlafende Frau erblicken, für einen Mann: Vertiefung einer Liebesbeziehung,-
  • einen schlafenden Mann erblicken, für eine Frau: Vertiefung einer Liebesbeziehung,-
  • andere schlafen sehen: eine bevorstehende Freude,-
  • andere Leute dabei beobachten: man wird in finanzielle Schwierigkeiten kommen.

(pers. ) :

  • Kein gutes Zeichen: Zu träumen, man schlafe, weist auf Probleme mit der Welt und dem Leben, Unzufriedenheit mit sich selbst und seinem Alltag und auf Störungen des seelischen Gleichgewichts hin. Hilfreich wäre die Aussprache mit einer Vertrauensperson. Jemand anderen schlafen zu sehen, kündigt finanzielle Schwierigkeiten an. Allgemein steht der Schlaf für Abwesenheit, für Ignoranz und Geringschätzung. (Kind-)

(europ.) :

  • Flucht und Furcht vor den Realitäten,- auch: man wird etwas Wichtiges versäumen,-
  • jemanden schlafen sehen: eine günstige Gelegenheit sollte man nicht verpassen,-
  • schlafende Menschen sehen: man wird sich bald über etwas freuen können,-
  • andere schlafen sehen: man wird seine Widersacher im Kampf um eine Frau besiegen und deren Gunst erringen,-
  • jemanden anderen Geschlechts schlafen sehen: es bietet sich eine günstige Liebesgelegenheit, die man nicht verpassen sollte,-
  • für Mann, eine schlafende Frau sehen: die Liebesbeziehung wird sich vertiefen,-
  • für Frau, einen schlafenden Mann sehen: die Liebesbeziehung wird sich vertiefen,-
  • bei einem hübschen Mädchen: du wirst dich über dich selbst ärgern,-
  • bei einen jungen und schönen Menschen schlafen sehen: verspricht inneres Liebesglück,-
  • einen alten und häßlichen Menschen schlafen sehen: deutet auf materielle oder äußere Vorteile hin,-
  • mit einer abstoßenden Person oder einem Gegenstand: man wird davor gewarnt, daß die eigene Liebe schneller als die des Liebsten vergeht und man wegen der Eskapaden leiden wird,-
  • neben einem kleinen Kind schlafen: weist auf häusliche Freuden und Zuneigung hin,-
  • sich selbst schlafend sehen: verkündet Friede und Glück,-
  • selbst schlafen, im eigenen Bett: häusliche Überraschung,- im Freien: eine Überraschung ist unterwegs,- in einem fremden Bett oder in fremder Umgebung: kündet eigenartige Beziehungen zu einem anderen an,- in behelfsmäßigem Unterschlupf: unerquickliche Verhältnisse stehen bevor,-
  • im frisch bezogenen Bett liegen: bedeutet Frieden und Wohlwollen für alle, die einem lieb sind,-
  • in einer Laube: verkündet eine hoffnungsreiche Zukunft,-
  • an außergewöhnlichen Orten ruhen: verheißt Krankheit und gebrochene Versprechen,-
  • im Freien schlafen: man könnte bald verreisen,-
  • im Wagen oder Boot schlafen: sehr unruhige Tage,- man sollte auf der Hut sein und sich nicht von anderen zu etwas überreden lassen,-
  • gehen wollen und kein Bett finden: verheißt trübe Tage,-
  • sich selbst schlafwandeln sehen: kündet eine Gefahr an,-
  • mit jemanden anderen Geschlechts zusammen schlafen: man selbst oder der Liebespartner nimmt es mit der Treue nicht sehr genau, wenn dieser jung und schön ist,- oder es deutet auf ein aus materiellen Gründen eingegangenes Liebesverhältnis, bei dem man wegen physischer Abneigung gegen den Partner innerlich unglücklich wird, wenn dieser alt und häßlich ist,- eheliche Szenen stehen bevor, wenn es sich um die Ehepartner handelt,-
  • Träumt eine junge Frau, sie schlafe mit ihrem Liebsten oder einem faszinierenden Gegenstand, wird sie davor gewarnt, seinem Charme willig zu erliegen.

(ind. ) :

  • unter freien Himmel: eine weite Reise steht dir bevor,-
  • in der Kirche: falsche Nachrichten, du wirst belogen,-
  • in einer Laube: hoffnungsvolle Zukunft,-
  • im Gasthof (Hotel): ein Wunsch wird dir in Erfüllung gehen,-
  • im Wagen oder in der Eisenbahn: du wirst gute Geschäftsverbindungen anknüpfen,-
  • dabei gestört werden: Verdruß,-
  • im Gehen (Straßenverkehr): drohender Unfall,-
  • bei den Eltern: Glück, Ehre, Zufriedenheit,-
  • mit dem oder der Geliebten: du hast Neider,-
  • im Bett: Faulheit,-
  • Schlafende sehen: angenehmer Besuch kommt ins Haus,- Freude.
(Siehe auch 'Erwachen')

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