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Schlamm

Assoziation: - unangenehme Gefühle, Fruchtbarkeit, festgefahren sein. Fragestellung: - Mit welchen Emotionen bin ich aufzuräumen bereit? Was wächst?

Allgemein:

Im Traum verweist Schlamm darauf, daß der Träumende das Gefühl hat, sich festgefahren zu haben. Offenbar hat er praktische Aspekte mit seinen Gefühlen durcheinandergebracht (Erde und Wasser). Schlamm symbolisiert Begierden, Leidenschaften und materielle Bestrebungen, die man selbst als 'unsauber' empfindet,- oft steht dahinter die Angst, daß man sie nicht mehr beherrschen kann und auf Abwege gerät, die das weitere Leben ins Unglück führen. Allgemein deutet Schlamm auf unbewußte Inhalte hin, aus denen man das zukünftige Leben gestalten kann. Vielleicht findet man im Schlamm auch einen Schatz oder ein Juwel. Außerdem kann er im Einzelfall die Überwindung psychischer Probleme ankündigen, die durch unbewußte Inhalte entstanden, aber auch Erlebnisse aus der Vergangenheit darstellen, durch die sich der Träumende behindert fühlt.

Psychologisch:

Schlamm symbolisiert die grundlegende Substanz des Lebens, die ein einzigartiges Potential für Wachstum birgt, wenn man richtig damit umgeht. Die Gefährlichkeit von Schlamm kommt erst zum Vorschein, wenn der Mensch mit ihm nicht richtig umgeht. Die anderen Elemente im Traum geben vielleicht einen Hinweis darauf, was der Träumende tun soll. Wer im Traum durch Schlamm watet, pflegt im Wachleben vielleicht nicht den besten Umgang,- es könnte da Leute geben, die ihn gern zu sich in den 'Sumpf' ihres ausschweifenden Lebens herabziehen möchten.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert Schlamm im Traum das Urmaterial, aus dem alles gebildet wurde, und die Notwendigkeit, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: Unannehmlichkeiten in Aussicht haben,-
  • betreten: du kommst in unsaubere Gesellschaft,-
  • darin waten: du mußt schwere Schicksalsschläge ertragen,- in der Wahl seiner Bekannten sollte man vorsichtiger sein,-
  • darin stecken bleiben und versinken: von Not, Elend und Verzweiflung verzehrt werden.

(europ.) :

  • Angsttraum, daß Leidenschaften überhandnehmen und man keine Lenkung mehr haben könnte,-
  • sehen: warnt vor unseriösen Umgang,-
  • oder durch schlammartigen Morast waten: gilt für Gemütsaufregungen und rät zu großer Vorsicht im Umgang, Tun und Handeln,- durch unseriösen Umgang wird man an Ruf und Ansehen einbüßen,- in den nächsten Tagen geht alles sehr zäh voran,-
  • durch Schlamm gehen: man hat Grund, sein Vertrauen in Freundschaften zu verlieren,- in der Familie wird es Verluste und Unruhe geben,-
  • waten andere durch Schlamm: es kommen einem üble Gerüchte über einem Freund oder Angestellten zu Ohren,- für den Bauern bedeutet dieser Traum geringe Ernten und unbefriedigende Erträge des Viehs,-
  • im Schlamm feststecken: man braucht jetzt viel innere Ruhe um eine schwierige Situation, in der man feststeckt, wieder in Gang zu bringen, vor allem braucht man festen Boden unter den Füßen,-
  • ein Schlammbad nehmen: man wird von seelischen Belastungen befreien,-
  • Schlamm auf der Kleidung: der eigene Ruf wird in Frage gestellt,-
  • ihn von der Kleidung abkratzen: man entgeht der Verleumdung durch Freunde.

(ind. ) :

  • sehen: Aufregung und Verdruß,-
  • darin waten: harte Zeiten,-
  • darin stecken bleiben: große Sorgen.
(Siehe auch 'Moor', 'Schilf', 'Sumpf')

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