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Schnecke

Allgemein:

Eine Schnecke im Traum ruft bei manchen Menschen Ekelgefühle hervor. Sie verkörpert auch Verletzlichkeit und Langsamkeit. Schnecke deutet im Einzelfall an, daß man sich zu stark abkapselt und in sich selbst zurückzieht,- das ist vor allem bei sensiblen, überempfindlichen Menschen der Fall. Allgemein kann sie aber auch zu mehr Geduld und Beharrlichkeit auffordern.

Psychologisch:

Im Mittelalter galt die Schnecke als Symbol der Jungfräulichkeit und Auferstehung. Albrecht Dürer, z.B. malte auf seine Marienbilder Schnecken. Die Schnecke hat im Traum nur sehr selten eine sexuelle Bedeutung, auch wenn sie dem Volksmund nach das weibliche Geschlechtsorgan verkörpert. Die Hauptbedeutung der Schnecke im Traum ist der Schildkröte sehr gleich. Zu derselben kommt die sprichwörtliche Langsamkeit, die in manchen Fällen mit Unentschlossenheit und Übersensibilität einhergeht. Die Schnecke im Traum ist ein Hinweis auf Beständigkeit und Selbstbeherrschung. Sich im Schneckentempo zu bewegen bedeutet direktes, geplantes, vorsichtiges Handeln. Wer sie sieht, möchte in einer bestimmten Angelegenheit den langsamen Gang einlegen, wird aber möglicherweise von den Ergebnissen überrollt. Zertreten wir im Traum eine Schnecke, dann ist im Wachleben unsere Geduld zu Ende,- wir wollen handeln, könnten dabei aber eine Unvorsichtigkeit begehen. Holen wir das Tierchen aus seinem Haus, möchten wir uns von einem überempfindlichen Mitmenschen trennen. Geduld ist vonnöten, wenn wir sehen, daß sich eine Schnecke in ihr Haus verkriecht. Übrigens kann das Schneckenhaus wie Muschel spröde Jungfräulichkeit umschreiben.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist die Schnecke im Traum eine Ermahnung an den Träumenden, sich nicht von der Hast der Zeit anstecken zu lassen.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • sehen: schleppender Gang der Geschäfte,- du bist zu empfindlich,- auch: Es kommt darauf an, ruhig und mit Beharrlichkeit eine Sache zu verfolgen und auf keinen Fall übereilt zu handeln! 'Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel!'
  • essen: große Ausgaben stehen ins Haus.

(europ.) :

  • sehen: mahnt also zur Geduld, vor Maßlosigkeit und Unbeständigkeit,-
  • schleimige kriechen sehen: man wird sich in seinem Umfeld nicht wohl fühlen,-
  • sich in ihr Haus verkriechen sehen: jemand, bei dem oder von dem man etwas erreichen möchte, wird einen noch lange zappeln lassen,-
  • essen: man stellt die Geduld eines anderen auf eine harte Probe,-
  • auf eine treten: man kommt in Kontakt mit abstoßenden Menschen,-
  • mutwillig zertreten: durch übereilte Handlung wird man einen Nachteil haben.

(ind. ) :

  • sehen: du wirst glücklich einer Gefahr entrinnen.
  • suchen und essen: du vernachlässigst dein Geschäft.
(Siehe auch 'Muschel', 'Schildkröte')

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