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Ekel

Psychologisch:

Oft erklärt er sich aber als Reaktion auf unbewußte Gefühle, Neigungen und Wünsche, die man selbst ablehnt. Wer im Traum Ekel empfindet, dessen Seele wehrt sich gegen eine im Bewußten ausgesprochene Äußerung oder ein falsches Handeln und gibt damit dem Träumer Gelegenheit, einmal über sich und sein Tun gründlich nachzudenken. Das Unbewußte setzt den Ekel ein, weil solch ein Gefühl eher im Gedächtnis des Erwachten haften bleibt. Ekel tritt im Traum manchmal körperbedingt zum Beispiel bei einer Magenverstimmung auf. Empfindet man den Ekel beim Essen im Traum, soll das vor einem mißgünstigen Menschen warnen.

Volkstümlich:

(arab. ) :

  • empfinden: Ärger, Verdruß, Unwohlsein, Unannehmlichkeiten erleben,- auch: Was man mit dir vorhat, ist unschön, laß es nicht zu.

(europ.) :

  • eine rein körperliche Reaktion auf unbewußte Gedanken,-
  • empfinden: zeigt ein bevorstehendes Unglück an,- bringt eine Magenverstimmung,-
  • beim Essen empfinden: ein Mensch wünscht einem Schlechtes,-
  • ein ekelhaftes Tier in der Hand halten: man wird viel Erfolg in der Liebe haben.
(Siehe auch 'Erbrechen')

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